Spielstärke - Analyse, Technik, Taktik, Material
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MaikS
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Interessantes Thema, habe ich bisher nie bewusst wahr genommen.
Der wichtigste Aspekt im TT ist denke ich nicht "Händchen". Das kann man mit Training größtenteils kompensieren. Wichtiger ist Antizipation, zu wissen, wo kommt der nächste Ball hin. Aber natürlich kann man auch das trainieren bzw die Wahrscheinlichkeiten minimieren/maximieren, ist aber viiiiiel schwieriger.
Der ABS Ball hat den Sport noch mal in einem Maß verändert, wie ich es noch nie gesehen habe. Vom 38 auf den 40mm Ball haben die meisten Angriffsspieler etwas schnelleres Material gespielt, und damit war es das.
Aber der ABS Ball ist nicht nur bedeutend langsamer, er springt vor allem bei Rotation völlig anders. Das hat auch im Profi TT viel verändert:
- es wird wieder viel mehr kurz oder ganz lang und agressiv geschupft
- es wird weniger umlaufen, man kann mehr von "hinten" holen (auch wenn das dann weniger effektiv zu sein scheint)
- viele Spieler stehen deutlich näher am Tisch als früher
- Athletik ist noch wichtiger geworden, vor allem für eine "chinesische" Spielweise, also längere Bewegungen, doch noch etwas weiter weg
- gefühlt gibt es mehr Überraschungen, das der nicht favorisierte Spieler an überragenden Tagen einfach alles trifft
Im "intermediate level" wird finde ich wenig auf die Änderungen eingegangen, vieles wird so hingenommen. Das hat zur Folge, dass Spieler, denen der Ball entgegenkommt, ohne mehr zu tun auf einmal bessere Ergebnisse spielen, und andere, denen der Ball nicht liegt, schlechtere Ergebnisse spielen.
Hier sind finde ich folgende Auswirkungen wichtig:
- Schnitt im Aufschlag und im Topspin (und im Glantiblock) sind nur noch zweitrangig
- RH Flips sind viiiel einfacher zu spielen
- VH Flips sind schwieriger, weil man hier den Ball aufgrund der geringeren Rotationsmöglichkeiten im Vergleich zur RH früher, also höhere treffen muss, und der Ball halt viel schneller wieder fällt
- halblange Bälle sind noch effektiver geworden, weil der Ball eben schneller fällt und flacher bleibt
- Ballsicherheit ist noch wichtiger geworden, weil man idR mehr Bälle braucht, um den Punkt zu machen
Ich arbeite die letzten Wochen viel an den ersten beiden Punkten, weil das bisher immer meine "Zugpferde" waren:
- im Aufschlag möglichst so viel drin, dass der Ball entweder direkt weg geschupft wurde, mindestens aber das ein Flip oder fester Topspin oder eine kurze Ablage extrem schwer war.
- im Topspin so viel drin, dass der Ball mit hoher Wahrscheinlichkeit zu hoch oder zu weit geblockt wurde
- der Glanti Block mit so viel Schnitt, dass ich einen direkten Punkt hatte oder eine schlechte Ablage bekommen habe
All diese Stärken sind verhältnismäßig obsolet, bzw haben sogar gegen mich gearbeitet: die Ablage auf den Glanti Block war oft halblang. Da habe ich mich sehr schwer getan, gefährlich zu eröffnen. Und der Block auf meinen "tollen" effetreichen Topspin hat oft auf der Platte so gekickt wie ein Freistoß von Roberto Carlos, was wiederum grade noch nah am Tisch oft zu Kantentreffern von mir beim nächsten Topspin geführt hat.
Konkret versuche ich, grade den VH Topspin zu verkürzen, also nicht mehr so lang auszuholen, und den Ball IMMER voll zu treffen, was man früher gesagt hat, den Ball "streicheln", ist out.
Die Folge ist ein sicherer Topspin, der mindestens genauo fest ist, und ca genau so oft oder selten weg geblockt wird.
"Erste Phase" Aufschläge versuche ich nur noch vlt bei jedem fünften Aufschlag, möglichst viel Schnitt zu spielen, ansonsten liegt der Fokus komplett auf der Höhe und der Länge. Ein halblanger und flacher Aufschlag, der mitte Tisch aufkommt und sich dann nnur leicht richtugn RH dreht, ist um welten schwerer gut zu flippen.
Dazu spiele ich viel Tomahawk Aufschläge, die möglichst richtig lang und schnell sind oder halblang. Sind für viele ungewohnt und können idR nur weich eröffnet werden.
Der wichtigste Aspekt im TT ist denke ich nicht "Händchen". Das kann man mit Training größtenteils kompensieren. Wichtiger ist Antizipation, zu wissen, wo kommt der nächste Ball hin. Aber natürlich kann man auch das trainieren bzw die Wahrscheinlichkeiten minimieren/maximieren, ist aber viiiiiel schwieriger.
Der ABS Ball hat den Sport noch mal in einem Maß verändert, wie ich es noch nie gesehen habe. Vom 38 auf den 40mm Ball haben die meisten Angriffsspieler etwas schnelleres Material gespielt, und damit war es das.
Aber der ABS Ball ist nicht nur bedeutend langsamer, er springt vor allem bei Rotation völlig anders. Das hat auch im Profi TT viel verändert:
- es wird wieder viel mehr kurz oder ganz lang und agressiv geschupft
- es wird weniger umlaufen, man kann mehr von "hinten" holen (auch wenn das dann weniger effektiv zu sein scheint)
- viele Spieler stehen deutlich näher am Tisch als früher
- Athletik ist noch wichtiger geworden, vor allem für eine "chinesische" Spielweise, also längere Bewegungen, doch noch etwas weiter weg
- gefühlt gibt es mehr Überraschungen, das der nicht favorisierte Spieler an überragenden Tagen einfach alles trifft
Im "intermediate level" wird finde ich wenig auf die Änderungen eingegangen, vieles wird so hingenommen. Das hat zur Folge, dass Spieler, denen der Ball entgegenkommt, ohne mehr zu tun auf einmal bessere Ergebnisse spielen, und andere, denen der Ball nicht liegt, schlechtere Ergebnisse spielen.
Hier sind finde ich folgende Auswirkungen wichtig:
- Schnitt im Aufschlag und im Topspin (und im Glantiblock) sind nur noch zweitrangig
- RH Flips sind viiiel einfacher zu spielen
- VH Flips sind schwieriger, weil man hier den Ball aufgrund der geringeren Rotationsmöglichkeiten im Vergleich zur RH früher, also höhere treffen muss, und der Ball halt viel schneller wieder fällt
- halblange Bälle sind noch effektiver geworden, weil der Ball eben schneller fällt und flacher bleibt
- Ballsicherheit ist noch wichtiger geworden, weil man idR mehr Bälle braucht, um den Punkt zu machen
Ich arbeite die letzten Wochen viel an den ersten beiden Punkten, weil das bisher immer meine "Zugpferde" waren:
- im Aufschlag möglichst so viel drin, dass der Ball entweder direkt weg geschupft wurde, mindestens aber das ein Flip oder fester Topspin oder eine kurze Ablage extrem schwer war.
- im Topspin so viel drin, dass der Ball mit hoher Wahrscheinlichkeit zu hoch oder zu weit geblockt wurde
- der Glanti Block mit so viel Schnitt, dass ich einen direkten Punkt hatte oder eine schlechte Ablage bekommen habe
All diese Stärken sind verhältnismäßig obsolet, bzw haben sogar gegen mich gearbeitet: die Ablage auf den Glanti Block war oft halblang. Da habe ich mich sehr schwer getan, gefährlich zu eröffnen. Und der Block auf meinen "tollen" effetreichen Topspin hat oft auf der Platte so gekickt wie ein Freistoß von Roberto Carlos, was wiederum grade noch nah am Tisch oft zu Kantentreffern von mir beim nächsten Topspin geführt hat.
Konkret versuche ich, grade den VH Topspin zu verkürzen, also nicht mehr so lang auszuholen, und den Ball IMMER voll zu treffen, was man früher gesagt hat, den Ball "streicheln", ist out.
Die Folge ist ein sicherer Topspin, der mindestens genauo fest ist, und ca genau so oft oder selten weg geblockt wird.
"Erste Phase" Aufschläge versuche ich nur noch vlt bei jedem fünften Aufschlag, möglichst viel Schnitt zu spielen, ansonsten liegt der Fokus komplett auf der Höhe und der Länge. Ein halblanger und flacher Aufschlag, der mitte Tisch aufkommt und sich dann nnur leicht richtugn RH dreht, ist um welten schwerer gut zu flippen.
Dazu spiele ich viel Tomahawk Aufschläge, die möglichst richtig lang und schnell sind oder halblang. Sind für viele ungewohnt und können idR nur weich eröffnet werden.
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Noppenjott
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Wie kann ich denn antizipieren, wo der nächste Ball hin gespielt wirdMaikS hat geschrieben:Wichtiger ist Antizipation, zu wissen, wo kommt der nächste Ball hin.
Holz: Nittaku Septear
VH: Tenergy 64 1,9/1,7
RH: vermutlich Feint Long 2 in 0.5
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- Variatio
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Also von Waldner wird je gesagt, er wisse, wo der Gegner den Ball hinspielt, bevor dieser das wusste 
Link: Mein Youtube-Kanal
Material A: BBC X-Fusion TC, Nimatsu Zerberus 0,5mm, BTY Dignics 09c 1,9mm, 172g
Material B: BBC X-Fusion TC, Spinlord Leviathan OX, Donic Blue Grip V1 1,9mm, 159
'... ein sehr irritierender Mix aus Aufschlägen, VH-Angriff und Noppenhackblocks ...' (Nöppchenspieler)
Variatio auf 500px
Material A: BBC X-Fusion TC, Nimatsu Zerberus 0,5mm, BTY Dignics 09c 1,9mm, 172g
Material B: BBC X-Fusion TC, Spinlord Leviathan OX, Donic Blue Grip V1 1,9mm, 159
'... ein sehr irritierender Mix aus Aufschlägen, VH-Angriff und Noppenhackblocks ...' (Nöppchenspieler)
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Spielstärke - Analyse, Technik, Taktik, Material
Ich fürchte, dass das direkt mit der Spielstärke korreliert ist. Spiele ich gegen KK-Spieler, "sehe" ich meist schon, was passiert, manchmal bevor die es selbst wissen. Umgekehrt fällt es mir leicht, diese auszuspielen. Das liegt an Kleinigkeiten wie Körper- und Schlägerhaltung, Stellung zum Ball, Bewegungsablauf aber vor allem auch am Tempo der Ballwechsel. Man hat mehr Zeit zu reagieren bzw. das Geschehen zu diktieren. Man steht besser zum Ball, kann selbst angreifen.Noppenjott hat geschrieben:Wie kann ich denn antizipieren, wo der nächste Ball hin gespielt wirdMaikS hat geschrieben:Wichtiger ist Antizipation, zu wissen, wo kommt der nächste Ball hin.? Das frage ich mich schon lange
.
Sobald die Gegner besser werden, dreht sich genau das um. Man kann nicht mehr den Ballwechsel kontrollieren, wird immer häufiger überrascht und läuft dem Ball hinterher
Die Frage ist, was man tun kann, um die Antizipation zu verbessern
Vermutlich heißt die Antwort "Üben". Wenn man noch früher sich richtig zum Ball stellen, noch härtere Bälle kontrollieren, mit noch mehr Spin umgehen kann, ... dann wird das. Diese Punkte sind alle trainierbar und nicht in die Wiege gelegt! Ist ein bisschen so, wie damals der Mathe-Lehrer auf die Frage, wie man denn auf die Idee komme, die Kreisfunktion mit Substitution x -> sin(y) oder ln(x) durch Anwenden der Produktregel auf 1 * ln(x) zu integrieren, geantwortet hat: "Das sieht man"
Zuletzt geändert von 0x556c69 am Mi 2. Sep 2020, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Ha, Variatio's Post hat sich mit meinem überschnitten. Klingt nicht so anders, aber besonders trainingsfleißig soll JOW ja nicht gewesen sein...
- Abwehr mit Zwischenangriffen -
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MaikS
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Es gibt zwei Möglíchkeiten:
Die erste ist, wie 0x556x69 schon geschrieben hat, vor allem auf das Handgelenk zu schauen und daraus seine Schlüsse ziehen zu können. Es gibt da ein sehr schönes Video von Henzell, dem ehemaligen australischen TT Profi. Ich finde es aber spontan nicht.
Die zweite ist, den Gegner aktiv zu bestimmten Spielzügen zu bewegen. Ein Beispiel wäre Luca Mladenovic's RH Aufschlag aus seiner VH halblang diagonal über die VH Seite des Gegners raus.
Welche Möglichkeiten hat der Gegner, hier zu reagieren?
- RH Flip fällt nahezu raus, zu weit in der VH
- VH Flip fällt bei entsprechender Qualität des Aufschlags idR auch raus
- VH Topspin: Den sauber parallel zu spielen, wenn der Aufschlag flach und halblang war, ist extrem schwer. Bleibt nur der diagonale Topspin
- Der einzige Ball, der problemlos über den ganzen Tisch gespielt werden kann, ist ein Schupf, denn man dann seinerseits oft gut angreifen kann durch die (halb)länge des Aufschlags
Von dieser Art gibt es viele Möglichkeiten, vor allem im AS/RS Bereich.
Die erste ist, wie 0x556x69 schon geschrieben hat, vor allem auf das Handgelenk zu schauen und daraus seine Schlüsse ziehen zu können. Es gibt da ein sehr schönes Video von Henzell, dem ehemaligen australischen TT Profi. Ich finde es aber spontan nicht.
Die zweite ist, den Gegner aktiv zu bestimmten Spielzügen zu bewegen. Ein Beispiel wäre Luca Mladenovic's RH Aufschlag aus seiner VH halblang diagonal über die VH Seite des Gegners raus.
Welche Möglichkeiten hat der Gegner, hier zu reagieren?
- RH Flip fällt nahezu raus, zu weit in der VH
- VH Flip fällt bei entsprechender Qualität des Aufschlags idR auch raus
- VH Topspin: Den sauber parallel zu spielen, wenn der Aufschlag flach und halblang war, ist extrem schwer. Bleibt nur der diagonale Topspin
- Der einzige Ball, der problemlos über den ganzen Tisch gespielt werden kann, ist ein Schupf, denn man dann seinerseits oft gut angreifen kann durch die (halb)länge des Aufschlags
Von dieser Art gibt es viele Möglichkeiten, vor allem im AS/RS Bereich.
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Noppenjott
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Man muss doch irgendwie antizipieren können, ob der Gegner kurz ablegt oder Topspin spielt?
Holz: Nittaku Septear
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Da gibt es ein paar Videos von PingSkills zu. Schau mal da rein: https://www.youtube.com/watch?v=2ScVK0M6hMk
Außerdem kann ich mich an eines erinnern, wo das Video bei Ablagen oder Angriff des Gegenübers gestoppt und die entsprechenden Merkmale markiert wurden. Ich finde es gerade aber nicht. Im Prinzip: Schläger ist hoch, Handgelenk tief -> Ablage/Schupf und umgekehrt Schläger tief, Handgelenk hoch -> Angriff/Topspin.
Außerdem kann ich mich an eines erinnern, wo das Video bei Ablagen oder Angriff des Gegenübers gestoppt und die entsprechenden Merkmale markiert wurden. Ich finde es gerade aber nicht. Im Prinzip: Schläger ist hoch, Handgelenk tief -> Ablage/Schupf und umgekehrt Schläger tief, Handgelenk hoch -> Angriff/Topspin.
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Ach so und außerdem: gibst du deinem Gegner einen langen US-Ball, wird er eher nicht kurz ablegen können... Falls er es doch versucht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du a) Zeit hast, an den Tisch zurück zu kommen und b) einen Ball zum Verwerten bekommst (per TS oder Schuss).
Zuletzt geändert von 0x556c69 am Mi 2. Sep 2020, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Noppenjott
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Re: Schalte dein Hirn ein!
hä0x556c69 hat geschrieben:Im Prinzip: Schläger ist hoch, Handgelenk tief -> Ablage/Schupf und umgekehrt Schläger tief, Handgelenk hoch -> Angriff/Topspin.
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Ich mag solch charakterstarken Typen nicht0x556c69 hat geschrieben:...
1. Weitgehend Materialkonstanz
- Grundsätzlich verzichte ich natürlich nicht auf Materialtests, aber ich halte diese doch recht kurz und ändere höchstens eine Komponente. Am Spielsystem habe ich nicht mehr gedreht.
- Mit zunehmender Einsatzdauer des gleichen Materials wird vor allem mein Timing besser. Dadurch gibt es mehr Schnitt, mehr Tempo, mehr Sicherheit - und das für lau...
Einfachstes Mittel: du spielst konsequent immer wieder mal ein Training komplett "verkehrt" durch also ohne zu drehen LN-VH und NI-RH. Beim Aufschlag und Annahme sei es dir dabei 1x gestattet.….Das Drehen des Schlägers an sich klappt, beim Schlag lacht aber meist die Halle...
..
einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
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Charakter? Den kenne ich nichtCogito hat geschrieben:Ich mag solch charakterstarken Typen nicht; da komme ich mir immer so haltlos und verdorben vor
.
Schnauze voll von einfachen (!!!!) Schupffehlern auf leere Ablagen in die RH. Keiner, also wirklich KEINER*, zieht mehr als zwei mal. Sobald ich von hinten einen erfolgreich gefischt habe, wird abgelegt - leer, immer auf die LN und halblang
*) ok, es gibt 2-3 Nullblicker pro Serie. Aber gegen die reicht vermutlich auch einfach ein Schnittwechsel.
Zuletzt geändert von 0x556c69 am Mi 2. Sep 2020, 14:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Spielstärke - Analyse, Technik, Taktik, Material
Was soll ich sagen? 1000x gemacht und es hat nichts gebracht...Cogito hat geschrieben:Einfachstes Mittel: du spielst konsequent immer wieder mal ein Training komplett "verkehrt" durch also ohne zu drehen LN-VH und NI-RH. Beim Aufschlag und Annahme sei es dir dabei 1x gestattet.
Zuletzt geändert von 0x556c69 am Mi 2. Sep 2020, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schalte dein Hirn ein!
0x556c69 hat geschrieben:... Habe zwei Marder I bestellt und versuche dann nach der Serie, wieder Aufschläge mit der Rückhand annnehmen zu lernen. Warum das Ganze?...
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Na, na, na, hier mal ein Zitat vom User "Cogito" aus dem Marder-Fred:Cogito hat geschrieben:![]()
Immerhin habe ich ~20 Jahre lang den "(alten) Tackiness C" in 1,5mm in der RH gespielt.Cogito hat geschrieben:Gestern habe ich den Marder I in 1,8 mm gestestet. Für mich der Belag, der dem (alten) Tackiness C am nächsten kommt.
Zuletzt geändert von 0x556c69 am Mi 2. Sep 2020, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
- Abwehr mit Zwischenangriffen -
Re: Schalte dein Hirn ein!
Dass ich den Marder 1 als äquivalenten Ersatz für den alten Tackiness C in Erwägung gezogen hatte, hat ja nun rein garnichts damit zu tun, inwieweit er ein Alternative zu LN auf der RH für altgediente LN-Recken dienen könnte. Ich habe in meiner unmittelbaren Umgebung hinreichend Beispiel für LN-Flucht gehabt, die letztlich in reumütiger Rückkehr zum einzig wahren Weg des Bösen mündete
.
Aber mach' ruhig mal: Versuch mach kluch. Und dann ist dieses Kapitel ebenfalls gelesen.
Wovon ich gehört habe: alternde NI-Spieler, denen das zu dynamisch wurde, haben erfolgreich zum Feint Long III gegriffen. Sie haben ohne große Technikumstellung ihren alten Stiefel weiter gespielt und von der Verlangsamung des Spiels nebst der bescheidenen Störwirkung dieser LN profitiert. Wenn die aus dieser Richtung auf diese sehr biedere LN zugegangen sind, dann wäre das meiner Meinung nach für dich die bessere Alternative als der Marder 1. Das Wichtigste für dich: du könntest die leere Ablagen schön mit Schnitt versehen retournieren.
Aber mach' ruhig mal: Versuch mach kluch. Und dann ist dieses Kapitel ebenfalls gelesen.
Wovon ich gehört habe: alternde NI-Spieler, denen das zu dynamisch wurde, haben erfolgreich zum Feint Long III gegriffen. Sie haben ohne große Technikumstellung ihren alten Stiefel weiter gespielt und von der Verlangsamung des Spiels nebst der bescheidenen Störwirkung dieser LN profitiert. Wenn die aus dieser Richtung auf diese sehr biedere LN zugegangen sind, dann wäre das meiner Meinung nach für dich die bessere Alternative als der Marder 1. Das Wichtigste für dich: du könntest die leere Ablagen schön mit Schnitt versehen retournieren.
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Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
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Mastermind
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Re: Schalte dein Hirn ein!
Bis Verbandsliga inkl. werden TS fast immer (>90%?) diagonal gespielt. Etliche Spieler können offenbar gar nicht parallel spielen.Noppenjott hat geschrieben:Wie kann ich denn antizipieren, wo der nächste Ball hin gespielt wird? Das frage ich mich schon lange
.
Spielstärke - Analyse, Technik, Taktik, Material
Hmm, ganz Recht hast du nicht mit dieser Aussage:Cogito hat geschrieben:...Ich habe in meiner unmittelbaren Umgebung hinreichend Beispiel für LN-Flucht gehabt, die letztlich in reumütiger Rückkehr zum einzig wahren Weg des Bösen mündete.
Leider hast du damit aber sehr wohl RechtCogito hat geschrieben:Aber mach' ruhig mal: Versuch mach kluch. Und dann ist dieses Kapitel ebenfalls gelesen...
Das Dingens ist soooo harmlos und langweilig
Fazit: der bleibt jetzt bis zur Sommerpause drauf und dann: Schau'n mir 'mal, dann seh'n mir scho. Will wer übrigens einen fast neuen roten Marder I, 1,5, BTY-Maß? Der ist für die VH sogar sehr gut geeignet, aber ich habe da schon meine klassischen China-Dinger...
Zuletzt geändert von 0x556c69 am Mi 2. Sep 2020, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
- Abwehr mit Zwischenangriffen -
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khf
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- Verein: DJK Hafner Straubing
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- TTR: 1538
Re: Schalte dein Hirn ein!
In der letzten, TT-Praxis freien Zeit mailte ich mit einem Mannschaftskameraden Vorteil/Nachteil der RH-Noppen. Manches davon könnte Euch TT-Gefährten hier vielleicht interessieren.
Zu Deiner Frage: Ich glaube nicht, dass ox-Noppen grundsätzlich gefährlicher sind als andere Noppen. Gefährlicher für wen? Wer mit 1.8er Noppen erfolgreich angreifen oder mit 1.2er/1.0er Noppen sicher und kontrolliert den Ball für die Vorhand im Spiel halten kann, erzielt damit wahrscheinlich mehr Punkte, als wenn er nur auf den Störeffekt der ox-Noppe vertraut. Ich überlege da immer noch für mich selbst. Anfangs spielte ich ox, dann fast 2 Jahre lang 1.0er Noppen, jetzt seit gut 1,5 Jahren wieder ox. Bei einem Blick auf meine TT-Historie sehe ich: Den besten Stand der letzten 10 Jahre hatte ich Ende 2017 mit 1.0er Noppe. Später war ich mit ox-Noppe nochmal einigermaßen knapp an diesem Wert. Es geht also mit dieser und jener Noppe - oder eben nicht.
Schlußfolgerung? Vielleicht diese: Was Noppen betrifft, reicht es aus, zu wissen, was man damit tun will (klar kann man im einzelnen Ballwechsel oder gegen bestimmte Gegner auch gegen das eigene Konzept handeln...): Bin ich taktisch vorwiegend ein Zerstörer/ Verunsicherer des Gegners mit dem Ziel, so viele Ballwechsel wie möglich mit der Noppe zu gestalten? Bin ich beidseitig ein Bringer (eher defensiv ausgerichtet? Eher am Tisch mit Konter und Block/Hackblock?)? Bin ich ein Angriffsspieler mit starkem Noppenangriff? Oder bin ich ein Angreifer mit starker NI-Vorhand, der die Rückhand unterstützend einsetzt?
Entscheidend ist zu wissen, dass der Gegner fast immer seine Stärke durchsetzen und meine Stärke ausschalten will, in meinem Fall heißt das, dass ich als VH-Angreifer vom Gegner viele Bälle auf die Noppe bekomme, um meinen Fehler zu erzwingen, bevor ich angreifen kann. Wie reagiere ich darauf? Aktiv? Passiv? Platzieren? Tempowechsel? Kann ich das mit ox-Noppe besser realisieren oder mit 1.0 oder mit 1.8/2.0? Oder reicht meine Beherrschung der RH-Noppen eigentlich aus? Muss ich nicht meine Stärke stärken, also die VH viel konsequenter ins Spiel bringen? Also z.B. mehr Bälle umlaufen? Sind dann Lauf- und Beweglichkeitsübungen, Koordinationsübungen für die VH-Bewegung nicht effektiver als das ständige Noppentraining? Reichen nicht wenige Noppenschlagtechniken, sicher und variabel ausgeführt, um die eigentliche Stärke ins Spiel zu bringen? Das tun ja viele klassische Noppenabwehrer, bei denen man meist Noppenschupfbälle aus der Distanz sieht. Andererseits tun die sich dann schwer, wenn sie im schnittlosen Kurz-Kurz-Spiel am Tisch gehalten werden. Und so weiter...
Zu Deiner Frage: Ich glaube nicht, dass ox-Noppen grundsätzlich gefährlicher sind als andere Noppen. Gefährlicher für wen? Wer mit 1.8er Noppen erfolgreich angreifen oder mit 1.2er/1.0er Noppen sicher und kontrolliert den Ball für die Vorhand im Spiel halten kann, erzielt damit wahrscheinlich mehr Punkte, als wenn er nur auf den Störeffekt der ox-Noppe vertraut. Ich überlege da immer noch für mich selbst. Anfangs spielte ich ox, dann fast 2 Jahre lang 1.0er Noppen, jetzt seit gut 1,5 Jahren wieder ox. Bei einem Blick auf meine TT-Historie sehe ich: Den besten Stand der letzten 10 Jahre hatte ich Ende 2017 mit 1.0er Noppe. Später war ich mit ox-Noppe nochmal einigermaßen knapp an diesem Wert. Es geht also mit dieser und jener Noppe - oder eben nicht.
Schlußfolgerung? Vielleicht diese: Was Noppen betrifft, reicht es aus, zu wissen, was man damit tun will (klar kann man im einzelnen Ballwechsel oder gegen bestimmte Gegner auch gegen das eigene Konzept handeln...): Bin ich taktisch vorwiegend ein Zerstörer/ Verunsicherer des Gegners mit dem Ziel, so viele Ballwechsel wie möglich mit der Noppe zu gestalten? Bin ich beidseitig ein Bringer (eher defensiv ausgerichtet? Eher am Tisch mit Konter und Block/Hackblock?)? Bin ich ein Angriffsspieler mit starkem Noppenangriff? Oder bin ich ein Angreifer mit starker NI-Vorhand, der die Rückhand unterstützend einsetzt?
Entscheidend ist zu wissen, dass der Gegner fast immer seine Stärke durchsetzen und meine Stärke ausschalten will, in meinem Fall heißt das, dass ich als VH-Angreifer vom Gegner viele Bälle auf die Noppe bekomme, um meinen Fehler zu erzwingen, bevor ich angreifen kann. Wie reagiere ich darauf? Aktiv? Passiv? Platzieren? Tempowechsel? Kann ich das mit ox-Noppe besser realisieren oder mit 1.0 oder mit 1.8/2.0? Oder reicht meine Beherrschung der RH-Noppen eigentlich aus? Muss ich nicht meine Stärke stärken, also die VH viel konsequenter ins Spiel bringen? Also z.B. mehr Bälle umlaufen? Sind dann Lauf- und Beweglichkeitsübungen, Koordinationsübungen für die VH-Bewegung nicht effektiver als das ständige Noppentraining? Reichen nicht wenige Noppenschlagtechniken, sicher und variabel ausgeführt, um die eigentliche Stärke ins Spiel zu bringen? Das tun ja viele klassische Noppenabwehrer, bei denen man meist Noppenschupfbälle aus der Distanz sieht. Andererseits tun die sich dann schwer, wenn sie im schnittlosen Kurz-Kurz-Spiel am Tisch gehalten werden. Und so weiter...
Spielgerät:Cogito Code 243; VH: FS Battle II 2.1; RH: Metal TT Death ox