Reform der unteren Ligen

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Cogito
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Reform der unteren Ligen

Beitrag von Cogito »

Das fände ich viel wichtiger als die Reform der oberen Ligen, denn schließlich nimmt alles hier seinen Anfang und hier spielen auch die allermeisten Akteure.

In unserer Staffel (HTTV, BZ Süd, Kreis Offenbach, KL) gibt es z.B. nur noch 10 Mannschaften, während es im Kreis Darmstadt noch 12 sind. Auf meine Nachfrage hieß es "Wir haben nicht mehr genug Spieler". Aber auch im Kreis Darmstadt sieht es nicht mehr rosig aus. Zur laufenden Saison mussten >20 Mannschaften mangels Masse zurückgezogen werden. Bitte berücksichtigen: ich rede über einen der deutschen Ballungsräume, die Rhein/Main Region !

Auf der Feier zum 50. Geburtstag eines befreundeten Spielers lief natürlich auch fast komplett der TT-Verein auf. Als ich da zu Tische saß, fiel mir spontan auf "Lauter graue Köpfe". In dem Verein ist man mit Ü30/U40 Nachwuchs. Nach Abstieg aus der BOL kämpf die 1. Mannschaft jetzt verzweifelt um den Klassenerhalt in der BL, da sie einem Siechenlazarett gleicht: die Nr. 1 musste wegen wiederholten Schulterproblemen die Segel streichen, die Nr. 3 hat's am Knie, die Nr. 4 am Ellbogen, die Nr. 5 ist halbwegs genesen (Hüftbeschwerden). Die Ausfälle mussten mit Ersatz kompensiert werden. Sämtliche gesundheitlichen Probleme sind TT-spezifisch und die Betroffenen in der Altersklasse zwischen Ü40/U50. In meinem jetzigen Verein ist die Alterstruktur etwas günstiger (im Schnitt geschätzte 5 Jahre). Dennoch sind nur 2 Spieler von 3 Mannschaften U30. In beiden Vereinen (sowie einem weiteren) hopsen beim Jugendtraining seit Jahren zahlreiche Kinder umeinander, die allesamt seit Jahren irgendwann zwischen 14-16 Jahren die Schläger fallenlassen und ???? machen - jedenfalls kein TT mehr.

Kurzum: wir TT-Spieler werden weniger. Daraus sollte man die Konsequenzen ziehen:

- entweder Spielgemeinschaften erlauben

- oder auf Kreisebene durchgehend parallel Staffeln mit 4er Mannschaften erlauben (z.Z. nur in der untersten Klasse erlaubt). Wechsel zwischen 4er und 6er Staffeln muss möglich sein. Der Aufstieg von KL in BK wird zwischen den Siegern der 4er und 6er KL ausgespielt - natürlich mit 6er Mannschaften.
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MaikS
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von MaikS »

Unsere ersten 3 Mannschaften sind sehr jung. Die vierte ist noch relativ gemischt. danach wird es auch bei uns deutlich älter.
In meinem alten Verein ist es aber wirklich so: Fast kein U30 oder auch U35 Spieler mehr.
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tstollen
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von tstollen »

Mein Heimatverein (TSG Drais) hat in den letzten Jahren den Schwerpunkt der ehemaligen Tischtennisabteilungen der TUS Marienborn und des ESV Mainz übernommen. Die Vereine mit gesunden Strukturen und viel Engagement im Jugendbereich wachsen bei uns relativ stark (Drais, Klein-Winternheim, Gau Odernheim). Drais bietet auch im Hobbyspielerbereich einiges an und es gibt doch auch immer wieder Spieler, die mit 30 Jahren wieder mit dem TT anfangen.
Spielgemeinschaften sind bei uns im Prinzip erlaubt. Tabellenführer bei uns ist z.B. die SG Frei-Laubersheim/Hackenheim/Winzenheim. Mit Winzenheim kam sogar ein Verein aus dem Rheinland nach Rheinhessen.

Die Kreisklassen D (1 Staffel) und Kreisklasse C (2 Staffeln) werden mit 4er Teams gespielt, darüber 6er Teams.

Obwohl mein Aufwand für TT mit Massage und Fitnessstudio schon sehr hoch ist, merke ich auch immer deutlicher die Zeichen der Zeit. Das NSD oder Timo Boll Spirit kann ich z.B. nicht spielen, weil ich sofort Schulterschmerzen aufgrund des höheren Gewichts bekomme.
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Tabora
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Tabora »

Cogito hat geschrieben:- oder auf Kreisebene durchgehend parallel Staffeln mit 4er Mannschaften erlauben (z.Z. nur in der untersten Klasse erlaubt). Wechsel zwischen 4er und 6er Staffeln muss möglich sein. Der Aufstieg von KL in BK wird zwischen den Siegern der 4er und 6er KL ausgespielt - natürlich mit 6er Mannschaften.
In dieser Form wird es im Oldenburger Raum seit längerem und meines Erachtens durchaus mit Erfolg praktiziert. Die 1. bis 5. Kreisklasse spielt in Vierermannschaften, ab der Kreisliga geht es dann mit sechs Mann weiter. Die Vierermannschaften ermöglichen dabei wesentlich mehr Aufstellungsdynamik in den unteren Klassen und erlauben auch so mancher Oldietruppe, bis zum bitteren Ende zusammen weiter zu spielen. Eigentlich ein sehr angenehmes System, das auch Neulinge in unserem Sport schnell integriert.
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Coxeroni
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Re: AW: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Coxeroni »

In Berlin läuft die KK auch als 4er. Darüber dann alles 6er. Wenn ich mir meinen Verein anschaue, kann ich keine Übergreisung feststellen. Bei uns ist es wie bei MaikS, erst ab Mannschaft 6 wird es schlagartig älter ;-)

Vielleicht interpretierst du Einzelschicksale etwas über, Cogito?
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Rudi Endres
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Rudi Endres »

In der Region Trier-Wittlich wurden die Kreisklassen auf Vierermannschaften umgestellt. Ab nächste Saison wird auch die Kreisliga mit Viererteams spielen. Die Anträge kamen nicht von "oben", sondern von der Basis. Im Westsaarkreis gibt es eine 3. Kreisklasse mit Vierermannschaften. Alle anderen Ligen spielen weiterhin mit Sechsermannschaften. Die 3. Kreisklasse spielt folglich um die goldene Ananas.
Die Überalterung vieler Vereine ist zum Teil hausgemacht. Die wenigen Nachwuchsspieler werden nicht regelmäßig eingesetzt, weil man kein Risiko eingehen will. Sie verlieren die Lust und hören auf. Junge Leute wollen immer spielen oder überhaupt nicht. Die, denen das egal ist, bleiben ohnehin nicht mehr lange. Das ist zumindest meine Erfahrung.
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grassbeisser
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von grassbeisser »

Ja Rudi, zum größten Teil stimme ich mit Dir überein.
Bei uns haben auch viele talentierte Jungspieler aufgehört, weil man sie in der KL versauern ließ.
Gleichaltrige aus anderen Vereinen mit der gleichen Spielstärke spielten da schon BL oder höher
und können heute mind. ausgeglichene Bilanzen spielen.
Unsere alten Säcke wollen einfach keinen Platz machen.
Aber ich vermisse auch das Engagement bei den Jugendlichen.
Mein Altersklasse hat z.B. jede Chance zum Spielen genutzt,
wir waren sogar Samstag Abend immer in der Halle, wenn unsere 1. gespielt hatte
um in einer Ecke einen Tisch aufzubauen.
Wir sind auch nach dem Jugentraining in der Halle geblieben,
in der Hoffnung, dass ein Erwachsener mal 10 Minuten mit uns spielt.
Nachmittags haben wir im Keller trainiert, usw.
Die Jugendlichen sind heute mehr eingespannt, haben deutlich weniger Zeit und dafür mehr Freizeitangebote,
vor allem hat jeder einen PC, und ne Flatrate dazu... mein Junior auch.
Cogito
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Re: AW: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Cogito »

Coxeroni hat geschrieben: Vielleicht interpretierst du Einzelschicksale etwas über, Cogito?
Ich befürchte, du schließt vom Einzelnen auf das Ganze. Charakteristisch ist, dass große und zugleich höherklassig spielende Vereine noch eine fruchtbare Jugendarbeit betreiben, während gerade kleinere Vereine z.T. trotz hohen Einsatzes ihre Schäfchen nicht beim TT halten können. Meine Beobachtungen betreffen nicht nur die letzten 3 Vereine, für ich gespielt habe bzw. spiele, sondern treffen auch für den Großteil der Konkurrenz zu. Egal ob BK, KL, 1KK oder 2.KK stets galt 4 von 6 Leuten waren älter als 40 und sehr selten waren einer der 6 unter 30.
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Coxeroni
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Re: AW: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Coxeroni »

Scheint aber genug Gegenbeispiele zu geben. Ich kann zB einen Verein aus Berlin rauspicken, der gerade mal zwei Mannschaften hat. Die erste spielt LL, dort ist keiner der sechs ü30. Vielleicht ist bei dir im Bezirk was TT angeht zu viel tote Hose, denn dass es in Berlin an Alternativen mangelt bezweifele ich.

Zweifellos ein komplexes Thema, aber ich sehe diese Panikmache wegen Vergreisung mehr als kritisch.
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Vampi
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Vampi »

Hi Leute...

bei uns spielt die 3te KK auch mit Viererteams..alle darüber mit 6er .weswegen kaum einer aufsteigen will...es fehlen dann die Spieler meistens...Also fände ich dies eine sinvolle veränderung...Grade im ländlichen bereich würde dies viel vereinfachen... :)
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Rudi Endres
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Re: AW: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Rudi Endres »

Coxeroni hat geschrieben: Zweifellos ein komplexes Thema, aber ich sehe diese Panikmache wegen Vergreisung mehr als kritisch.
Na ja, mein Verband ist innerhalb weniger Jahre von über 14000 auf etwa 8000 Mitglieder abgeschmolzen. Und wenn ich mir das Durchschnittsalter der Spieler anschaue, wird mir mulmig.
Vielleicht hat es auch mit dem fehlenden TTR-System zu tun. Die wenigen Nachwuchsspieler haben keine Chance die alten Platzhirsche zu verdrängen und hören auf. Und dann beklagen sich die Vereinsfunktionäre über die Jugend. TT steht in Konkurrenz zu anderen Freizeitbeschäftigungen. Das wird vielfach nicht bedacht.
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Coxeroni
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Re: AW: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Coxeroni »

Hast du solche Zahlen auch für andere Verbände Rudi? Ist der Trend überall ähnlich?

Trotzdem: es ist nicht so, dass TT früher die einzige Sportart gewesen wäre, Konkurrenz hatte TT schon immer. Vielleicht sollten die Vereine und Verbände mal an die eigene Nase fassen, warum weniger junge Leute TT spielen wollen, statt schulterzuckend hinzunehmen, dass es ja so viel anderes gibt.
Mein Verein hatte auch ein kleines Jugendloch. Jetzt wurde mit einer Bambinigruppe angefangen um wieder nachzulegen. Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied!
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Rudi Endres
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Rudi Endres »

Der DTTB veröffentlicht jedes Jahr die Statistik. Die Tendenz ist überall gleich. Der DTTB verliert seit fast 20 Jahren jedes Jahr zwischen 10000 und 15000 Mitglieder. Und zwar völlig unabhängig von den Erfolgen oder Misserfolgen unserer Aushängeschilder. Gewiss, aufgrund des demographischen Wandels leiden alle Sportarten. Doch TT verliert besonders stark. Einige Sportarten, wie Fußball oder Handball expandieren. Allerdings sind auch dort die Aktivenzahlen rückläufig. Das weiß jeder, aber man verschweigt es.
Dann gibt es hausgemachte Probleme, die die Statistiken verfälschen. Unser Landesverband legte vor etlichen Jahren die Versicherungsabgaben mitgliederbezogen auf die Vereine um. Außerdem werden jährlich Spielberechtigungsgebühren fällig. Das führt/e dazu, dass die Vereine so wenig Mitglieder wie möglich angeben und im Zweifelsfall lieber eine Mannschaft weniger melden. Mittlerweile steuert man im Jugendbereich gegen. Früher konnte man die genannten Belastungen durch mitgliederbezogene Zuschüsse der Kommunen ausgleichen. Diese Unterstützungen sind weitgehend weggefallen.
Einige Sportarten geben ihren Vereinen Zuschüsse nach Anzahl der Mitglieder. Das treibt mitunter seltsame Blüten. Ich will niemand öffentlich brandmarken, aber ich kenne einen Verein, der 10x so viele Mitglieder meldet, als er tatsächlich hat. In Mehrspartenvereinen werden TT-MItglieder gerne anderen Sportarten zugeschustert. Wer will es den Vereinsfunktionären verdenken?
Trotz allem, der reale Absturz ist schon bedenklich.
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Noppennoob
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Noppennoob »

Auf Kreisebene sind 4er Mannschaften nach meiner Meinung sinnvoller, gerade für die kleinen Vereine.

Es ist traurig zu sehen, dass bei uns in der 2.KK eigentlich immer die gleichen Vereine oben stehen, diese aber nie aufsteigen und unter gleichstarken spielen, da sie nicht die erforderlichen 6 Mann auf die Reihe bekommen.

Das frustet natürlich auch.
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MaikS
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von MaikS »

grassbeisser hat geschrieben:Ja Rudi, zum größten Teil stimme ich mit Dir überein.
Bei uns haben auch viele talentierte Jungspieler aufgehört, weil man sie in der KL versauern ließ.
Gleichaltrige aus anderen Vereinen mit der gleichen Spielstärke spielten da schon BL oder höher
und können heute mind. ausgeglichene Bilanzen spielen.
Unsere alten Säcke wollen einfach keinen Platz machen.
Aber ich vermisse auch das Engagement bei den Jugendlichen.
Mein Altersklasse hat z.B. jede Chance zum Spielen genutzt,
wir waren sogar Samstag Abend immer in der Halle, wenn unsere 1. gespielt hatte
um in einer Ecke einen Tisch aufzubauen.
Wir sind auch nach dem Jugentraining in der Halle geblieben,
in der Hoffnung, dass ein Erwachsener mal 10 Minuten mit uns spielt.
Nachmittags haben wir im Keller trainiert, usw.
Die Jugendlichen sind heute mehr eingespannt, haben deutlich weniger Zeit und dafür mehr Freizeitangebote,
vor allem hat jeder einen PC, und ne Flatrate dazu... mein Junior auch.
In meinem alten Verein lief es andersrum.
Man hat die Jugend hofiert wo es nur ging. Immer den alten Haudegen vorgezogen, teilweise reine Jugendmannschaften im Herrenbereich gebildet.
Nach einigen Jahren sind ALLE ehemaligen Jugendspieler weg und/oder haben aufgehört.
Zusätzlich hat man einigen älteren Spielern den Spaß am TT verdorben.
ed von schleck
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von ed von schleck »

@rudi:

Mich wundert es nicht, dass der verband jedes jahr mitglieder verliert.

Tut man sich schon schwer neue zu finden, so vergrault man mit den ganzen regeländerungen auch nich die aktiven.

In den unteren klassen sollte man viel freigeben, z. B. gemischte mannschaften, 4er teams, spieltage in der woche etc.

Aber das problem "stinkt immer vom kopf".

Dank der regeländerungen ist der sport auf wettkampfniveau teuer geworden und es rächt sich über die jahre, dass ein trainingsabend im tt eher ein "lustiger spieleabend" ist, anstatt ernsthafter sport.

"Retten" tut TT die tatsache, dass bei uns nicht mit 35 sense ist, wie im fussball oder handball.

Umgekehrt fliegen jugendliche mit 18 aus den stützpunkten. Viele, ehrgeizige akteure können dann nicht mehr gut trainieren.

Klar, sport, ausser fussball, nimmt immer mehr ab, aber hier schlägt sich auch die 68er denkweise von sport nieder.

Wer besser wird und erfolg hat bleibt dabei, vereine mit kuschelbeschäftigungstraining verlieren die jungs zwangsweise.

Kinder träumen davon wie boll oder co. zu spielen.

Dank der versagenden pädagogik hat man, nicht nur im tt, mitgliederschwund als auch ein medaillendesaster bei olympia, wobei ich jetzt nicht vom tt rede.

Ovtcharov hat halt die chance genutzt eine, auf sportpolitischer ebene herausgehandekte, geschenkte medailke, mitzunehmen.der sportliche wert ist zumindest fraglich...

Fazit:

Was man auch dreht und tut, erfolgt in der gesellschaft kein massives umdenken werden alle sportarten ausser fussball immer weniger.

Mit individuellen lösungen in unteren klassen kann man aber den prozess durchaus verlangsamen.
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Defensiv-Anti
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Defensiv-Anti »

Bei uns im Kreis siehts auch mau aus:

Kreisliga: 10 Teams (6 Mann)
1.KK: 10 Teams (6 Mann)
2.KK: 7 Teams (6 Mann)
3.KK: 9 Teams (4 Mann)

Allerdings bin ich kein Fan von Vierermannschaften. Ich mag die große Runde.
Würde eher eine Staffel komplett streichen und die Teams verteilen, falls es noch weniger Mannschaften werden. Oder mit einem Nachbarkreis fusionieren.
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Bl4ckM4ge
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Bl4ckM4ge »

Ich würde 4er-Mannschaften in den unteren Klassen auch bevorzugen:
- bis zu 3 Spielen pro Spieler (-> weniger "rumsitzen")
- nur 1 PKW bei Auswärtspielen notwendig

Außerdem finde ich sollte man es Damen ermöglichen zumindest als Ersatz bei den Herren mitspielen zu dürfen. Wir haben z.B. eine Damenmannschaft und diese würden gerne mal mitspielen, dürfen aber leider nicht.
Klar wäre die Umsetzung kompliziert (wer darf wo spielen), außerdem wäre ich bei solch einer Regel gegen Gleichberechtigung (Herren als Ersatz bei den Damen). :x
Holz: BTY Joo Se Hyuk (gerade)
Vorhand: BTY T05 1,9mm
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Pluto
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Re: Reform der unteren Ligen

Beitrag von Pluto »

Wir im Osten haben ja schon traditionell nichts und mußten daher immer improvisieren :mrgreen:
Bei uns (BRB LB West) spielt alles unter LL in 4ér Mannschaften. Frauen sind bis 1 LK zugelassen. In meiner Mannschaft spielen aktuell 3 Frauen (junge Dinger, + einer verletzten) und 3 Herren. Ab 3.LK (incl.) wird an den Wochentagen gespielt, da viele Familienväter nicht am WE spielen wollen und deshalb auf den Aufstieg verzichten würden.
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