Kontrollverfahren für Booster?

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Variatio
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Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Variatio »

Als Nachhall auf das Boll-Interview erschien nun der folgende Artikel bei der FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-s ... 73793.html

"Bolls Ruf nach mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit hat jedoch Widerhall gefunden. Hubert Motschmann, Professor für chemische Physik an der Universität Regensburg, hat nach der Veröffentlichung des Interviews einen der gängigen sogenannten „Booster“ analysiert, und zwar das „Haifu Tuning Öl“. Daraus leitete Motschmann in Zusammenarbeit mit Tischtennisexperten ein Kontrollverfahren ab, das während eines Turnieres praktikabel und bezahlbar wäre."
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'... ein sehr irritierender Mix aus Aufschlägen, VH-Angriff und Noppenhackblocks ...' (Nöppchenspieler)

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Giggel
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Giggel »

Das Verfahren würde ja dann auch so Spielereien wie umgelabelte Beläge direkt mit aufdecken auf Grund der Eigenschaften oder nicht?
Leider sehe ich es immer noch so das es das sinnvollste wäre das tunen einfach wieder zu erlauben.
Dies und das, Hauptsache oft was neues...
Cogito
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Cogito »

Pillepalle !

Dann wird es halt von DHS einen Sonstwas Premium Kader geben, der voll mit Tuner eingereicht und zugelassen wird - das ist nämlich regelkonform !

Und wie der Name schon sagt, werden den nur die National Kaderspieler von China bekommen.
einfache Sätze
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Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
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Referre
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Referre »

Genau ! BTW: Das Interview von Boll hat mich etwas enttäuscht !
Kam mir vor wie damals das Gejammer von Mitzutani. Es gibt halt
unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema und erlaubt ist, was
den Test besteht kommt mir irgendwie bekannt vor ( TÜV, VW, etc.. )
Da braucht man nicht mit dem Finger auf die Asiaten zeigen.
Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen. [Meister Yoda]
Deserteur
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Deserteur »

Finde das irgendwie auch ein bisschen seltsam, was er da von sich gibt. Zum einen, kann ich nicht glauben, dass er Beläge von der Stange spielt. Wahrscheinlicher ist eher, dass er die bereits 2. Belagsgeneration nach Tenergy spielt und die wahrscheinlich auch geboostert.

Die andere Geschichte ist die: 20000€ Rheometer? Billig? Da hat es der Professor immer noch nicht verstanden. Man braucht eine Möglichkeit, das auch im Breitensport zu testen (ähnlich wie es beim GLN-Verbot sein sollte). Da kann man auch nicht immer mit dem Rheometer anwackeln bzw. die Lehrstühle, die eins haben, werden sich tüchtig löhnen lassen ...
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Coxeroni
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Coxeroni »

"Mehr als zwei Geräte müsste der Weltverband nicht erwerben oder ausleihen, weil nur die Weltspitze bei ihren großen Turnieren kontrolliert werden soll. "
Niemand hat vor bei jeder Kreismeisterschaft zu prüfen.
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Deserteur »

@coxeroni deswegen finde ich doch das ganze unsinnig. Ein Testverfahren nur für die Weltspitze heißt doch im Endeffekt: Die Basis geht mir am Arsch vorbei. Oder anders: Im Nichtspitzensport ist Tuning straffrei. Also lieber ein Verfahren machen, das für alle taugt.
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Coxeroni »

Weil Tuning auf unserem Niveau ja auch so viel bringt ;)
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Deserteur »

Ab 1. Bezirk können das manche (vorhandorientierte Spieler) schon ganz gut nutzen. In der Landesliga/Bayernliga sowieso.
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Giggel »

Coxeroni hat geschrieben:Weil Tuning auf unserem Niveau ja auch so viel bringt ;)
Das muss man immer im Kontext sehen. Mir, KL, bringt tunen etwas, ich kann mir die Tensoren sparen und stattdessen mit nem 5€ China Lappen spielen... Klar so nen richtigen Vorteil um den es ja grundsätzlich geht kann man erst ab ner gewissen Klasse nutzen.
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Coxeroni »

Mit ging es mehr um den Vorteil über die anderen Nichttuner. Und der ist erst deutlich weiter oben präsent.
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Giggel »

Coxeroni hat geschrieben:Mit ging es mehr um den Vorteil über die anderen Nichttuner. Und der ist erst deutlich weiter oben präsent.
Ja da gebe ich dir vollkommen Recht.
Ich sag ja immer noch, tunen erlauben dann ist der ganze Streit sinnlos...

Wobei mal davon abgesehen man sich die Frage stellen muss ob Boll mit schnelleren Belägen auch besser wäre :twisted: . Er hätte wirklich was davon wenn die anderen nicht mehr tunen könnten deren Beläge und die gespielten Bälle somit langsamer würden und seinem Spiel das mMn entgegenkommt.
Interessant fand ich in diesem Interview auch das er nicht von seinen Nationalmannschaftskameraden spricht, gut da werden auch einige tunen :evil:
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Coxeroni
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Coxeroni »

Ist schon interessant, dass dieses Thema die Gemüter der Profis am erhitzt, hätte nicht gedacht dass es da so Unterschiede beim Material gibt.
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Cogito
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Re: Kontrollverfahren für Booster?

Beitrag von Cogito »

Alle durch die ITTF zugelassenen Beläge werden einem Zulassungstest unterzogen. Diese Eingangskontrolle könnte durch ein Rheometer (Messgerät zur Ermittlung des Verformungs- und Fließverhaltens von Materie) erfolgen, das die Deformation des Belages festhält und den Katapulteffekt auf den abspringenden Ball misst. Die aktuellen Messwerte bei einem Turnier werden dann mit den Grundwerten verglichen,
Das wird nie und nimmer etwas, denn es müssten zunächst alle BEREITS ZUGELASSENEN Beläge nochmals gemessen werden. Wie soll das denn bewerkstelligt werden ? Schon jetzt ist die Pommes Bude der ITTF heillos überlastet, was die Zulassung der jährlichen Neuerscheinungen angeht. Wartezeiten ohne Ende.

Das Vernünftigste wäre es, Nachbehandlungen jeder Art zu erlauben, sofern dadurch nicht die festgesetzten Kriterien z.B. Belagsdicke, Noppenlänge, .... verletzt werden.

Dann bräuchte man sich auch nicht mit so einem Furz wie Warmföhnen von Belägen in winterlichen Hallen als unerlaubte physikalische Nachbhandlung (=> Schwachsinnsentscheidung des BTTV) zu befassen.
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