Wenn ich mich bei uns so umkucke, wundert es mich nicht, dass selbst die teuersten Netze nur ein halbes Jahr halten. Das Problem ist weniger die Lagerung, als wie die Leute damit umgehen. Dabei kann eine gute Lagermoeglichkeit natuerlich die Langlebigkeit foerdern.
Eine ganz gute Moeglichkeit ist ein stabiles Gestell aus Holzlatten, wo man die Netze mit der "Beuge" drueberlegt. Dabei sollte das Gestell an einem Platz aufgestellt/eingeschlossen werden, wo es stabil und sicher ist, und gleichzeitig nur die eine richtige Verwendungsmoeglichkeit zulaesst. Sonst werden die Netze naemlich wieder nur draufgeschmissen. *seufz*
Link:Mein Youtube-Kanal Material A:BBC X-Fusion TC, Nimatsu Zerberus 0,5mm, BTY Dignics 09c 1,9mm, 172g Material B:BBC X-Fusion TC,Spinlord Leviathan OX,Donic Blue Grip V1 1,9mm, 159
'... ein sehr irritierender Mix aus Aufschlägen, VH-Angriff und Noppenhackblocks ...' (Nöppchenspieler) Variatio auf 500px
Bei uns sind die Netze unter den Tischen. Ein abgekantetes Blech wird unter die Tische geschraubt, und das darin aufbewahrt.
Das ist eine prima Sache, weil nicht immer in den Netzen rumgewühlt wird, um das beste zu bekommen.
Ich habe bei einem Verein gesehen, dass für jedes Netz eine Art Tupperdose spendiert wurde. Die wird nach dem Aubau unter den Tisch gelegt und beim Abbauen kommt das Netz sofort wieder rein. Die Boxen werden im Schrank gestapelt. Muss natürlich der entsprechende Platz vorhanden sein.
Wir haben ein Brett im Schrank, wo die Netze dran befestigt werden. Abbauen, Gestelle zusammen packen, Netz ohne große Falten drum wickeln und dann mit der normalen Halterung aufs Brett.
Habe auch schon erlebt, dass jedes Team seine beiden "Spielnetze" zum Meisterschaftsspiel mitbringt. Das schützt vor unliebsamen Überraschungen und Nörgelei. Im Schrank waren welche für den Notfall des "Vergessens".
Ansonsten im Schrank auf ein Brett mit den Nettpfosten nach vorne und der Schraubzwinge nach hinten nebeneinander aufreihen.
Andere Methode aus dem Altverein ist ein Kasten unter einer Tischhälfte angebracht in dem das Netz nach dem Abbau hineingelegt wird. Hilft aber alles nichts, wenn die Netze beim Auf- und Abbau ruiniert werden, weil manche Athleten die Schrauben zu fest anziehen und die Abbauenden sie nicht sauber lösen können. Gute Lagerung schützt also vor Zerstörung nur bedingt. Wer mit gutem Wettkampfmaterial antreten möchte, baut am besten auf den "Netztresor" in den eigenen vier Wänden. Letztendich kommt eine Vergabe an die Mannschaftsführer billiger als dauerhafte Reparaturen. Und beim Gerätewart hebt sich bestimmt die Stimmung...
Music is always a commentary on society (Frank Zappa)
Alte Testerweisheit: Es ist nicht gesagt, daß es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muß es anders werden. (Georg Ch. Lichtenberg)
bamboole hat geschrieben:... Hilft aber alles nichts, wenn die Netze beim Auf- und Abbau ruiniert werden, weil manche Athleten die Schrauben zu fest anziehen und die Abbauenden sie nicht sauber lösen können.
Dagegen hilft es, wenn die Schrauben an den Netzpfosten durch eine glatte Kugel oder etwas ähnliches ersetzt werden. Dann können selbst die größten Kraftmeier die Schrauben nicht mehr zu fest anziehen.