Wenn es dann so kommen sollte, dass mein TS nicht mehr über den Tisch geblockt wird,
fang ich auch das trögersche KN-Dreschen an. Das ist auch viel gelenkeschonender!
Geht mir auch so.grassbeisser hat geschrieben:Fakt ist, dass es mir lieber wäre die Bälle würden mehr Spin und Schnitt ermöglichen als weniger.
Die herkömmlichen Bälle werden übrigens im letzten Produktionsschritt angerauht, damit sie mehr Spin erzeugen. Habe da mal eine Doku gesehen, wie die Bälle stundenlang in Waschtrommeln mit irgendwelchen Schmirgelstoffen gerührt wurden. Sinnlos?Variatio hat geschrieben:Na - die Physiker behaupten ja nicht, dass der neue Ball weniger Schnitt erlaubt/generiert! Sie widersprechen nur, dass die Oberflaechengriffigkeit von Belag/Ball hierbei eine entscheidende Rolle spielt!
Puh, das habe ich so nicht gedacht. Der damalige Bereichsleiter einer Tischtennisballfabrik in der DDR beschreibt den Vorgang so:Variatio hat geschrieben:Wobei das Waschtrommel-Schmirgeln auch nicht in erster Linie des Spins wegen gemacht wird, sondern um Produktions-Varianzen auszugleichen und die Naht-Rueckstaende zu beseitigen und damit vor allem fuer eine gleichmaessige Oberflaeche zu sorgen.
Nicht zuletzt auch um das angestrebte Gewicht zu erreichen!Variatio hat geschrieben:Nee, nicht sinnlos - vermutlich auch nicht in Bezug auf Spin. Der Unterschied zwischen einem polierten Zelluloid-Ball und einem angerauhten Zelluloid-Ball ist ja dann auch ein wenig groesser, als zwischen letzterem und einem angerauhten Plastikball.
Wobei das Waschtrommel-Schmirgeln auch nicht in erster Linie des Spins wegen gemacht wird, sondern um Produktions-Varianzen auszugleichen und die Naht-Rueckstaende zu beseitigen und damit vor allem fuer eine gleichmaessige Oberflaeche zu sorgen.
Habt ihr Quellen? Habe so das Gefühl, alles muss zwanghaft in die Theorie des Physikers aus der Tischtennis-Zeitung 10/2010 passen^^Fuddler hat geschrieben:Nicht zuletzt auch um das angestrebte Gewicht zu erreichen!Variatio hat geschrieben:Nee, nicht sinnlos - vermutlich auch nicht in Bezug auf Spin. Der Unterschied zwischen einem polierten Zelluloid-Ball und einem angerauhten Zelluloid-Ball ist ja dann auch ein wenig groesser, als zwischen letzterem und einem angerauhten Plastikball.
Wobei das Waschtrommel-Schmirgeln auch nicht in erster Linie des Spins wegen gemacht wird, sondern um Produktions-Varianzen auszugleichen und die Naht-Rueckstaende zu beseitigen und damit vor allem fuer eine gleichmaessige Oberflaeche zu sorgen.
*g*Defensiv-Anti hat geschrieben:Puh, das habe ich so nicht gedacht. Der damalige Bereichsleiter einer Tischtennisballfabrik in der DDR beschreibt den Vorgang so:
" Zu diesen Gefahrgütern zählen zum Beispiel Haarsprays, Parfüms, Streichhölzer, Tischtennisbälle, Erfrischungstücher."
Danke für den Link. Da steht:Variatio hat geschrieben:Siehe auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tischtenni ... erstellung
Hihi, Eigentor Variatio. Dein eigener Link gegen dich verwendetDefensiv-Anti hat geschrieben:Danke für den Link. Da steht:Variatio hat geschrieben:Siehe auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tischtenni ... erstellung
"In den 1980er-Jahren scheiterte ein Versuch, die Bälle aus einem anderen Kunststoff herzustellen. Die unter dem Namen der Tischtennislegende Victor Barna vertriebenen Tischtennisbälle zeichneten sich durch eine extrem lange Haltbarkeit aus, zudem war der zur Herstellung verwendete Kunststoff unter Spielbedingungen nahezu unzerstörbar. Jedoch wurde die Oberfläche bereits nach kurzer Spieldauer so glatt, dass an die Schlagtechniken „Top-Spin“ oder „Unterschnitt“ nicht mehr zu denken war. Dieses Problem konnte nicht gelöst werden und der neuartige Kunststoffball verschwand wieder vom Markt."
Das bestätigt eigentlich nur die Annahme, dass die Oberflächenbeschaffenheit des Balles eine sehr entscheidende Rolle spielt bei Spin!
Wie oben schon mehrfach gesagt - klar hat ein polierter Ball Auswirkungen auf das Spinverhalten. Das ist dann der Anti unter den Baellen.Defensiv-Anti hat geschrieben:Das bestätigt eigentlich nur die Annahme, dass die Oberflächenbeschaffenheit des Balles eine sehr entscheidende Rolle spielt bei Spin!
Das ist doch mehr als logisch: Wenn der Ball derart behandelt wird und dabei merklich Material abgeschliffen wird, muss er vorher schwerer sein, wenn er danach die 2.7 g hatDefensiv-Anti hat geschrieben:Habt ihr Quellen? Habe so das Gefühl, alles muss zwanghaft in die Theorie des Physikers aus der Tischtennis-Zeitung 10/2010 passen^^Fuddler hat geschrieben:Nicht zuletzt auch um das angestrebte Gewicht zu erreichen!Variatio hat geschrieben:Nee, nicht sinnlos - vermutlich auch nicht in Bezug auf Spin. Der Unterschied zwischen einem polierten Zelluloid-Ball und einem angerauhten Zelluloid-Ball ist ja dann auch ein wenig groesser, als zwischen letzterem und einem angerauhten Plastikball.
Wobei das Waschtrommel-Schmirgeln auch nicht in erster Linie des Spins wegen gemacht wird, sondern um Produktions-Varianzen auszugleichen und die Naht-Rueckstaende zu beseitigen und damit vor allem fuer eine gleichmaessige Oberflaeche zu sorgen.
Dies bestätigt nur dass die damaligen Bälle nach kurzer Zeit die benötigte Haftreibung nicht mehr aufwiesen (Wenn das Zitat stimmt). Ein geölter Ball ist ja auch kaum noch "anzuschneiden". Das hat hier noch niemand bestritten.Defensiv-Anti hat geschrieben:
Danke für den Link. Da steht:
"In den 1980er-Jahren scheiterte ein Versuch, die Bälle aus einem anderen Kunststoff herzustellen. Die unter dem Namen der Tischtennislegende Victor Barna vertriebenen Tischtennisbälle zeichneten sich durch eine extrem lange Haltbarkeit aus, zudem war der zur Herstellung verwendete Kunststoff unter Spielbedingungen nahezu unzerstörbar. Jedoch wurde die Oberfläche bereits nach kurzer Spieldauer so glatt, dass an die Schlagtechniken „Top-Spin“ oder „Unterschnitt“ nicht mehr zu denken war. Dieses Problem konnte nicht gelöst werden und der neuartige Kunststoffball verschwand wieder vom Markt."
Das bestätigt eigentlich nur die Annahme, dass die Oberflächenbeschaffenheit des Balles eine sehr entscheidende Rolle spielt bei Spin!
Nee. Es ist VIIIIIEL einfacher, den Ball grundsaetzlich ein wenig schwerer zu produzieren, und ihm dann gleichmaessig Material abzunehmen - gerade auch, wenn von der Pressform Unregelmaessigkeiten (Nahtstelle, Staubeinschluesse, ...) vorhanden sind, als alle Baelle genau auf 2,7g zu produzieren, und von diesen 80% wegschmeissen zu muessen, weil die Fehler nicht korrigierbar sind.Defensiv-Anti hat geschrieben:@Fuddler: Ja, das ist mal ne Logik![]()
Aber wenn man ihn aus dem Grund schleift, dass er am Ende 2,7g hat, kann man ihn auch gleich mit 2,7g herstellen und sich das stundenlange Schleifen sparen. Das die Gewichtsreduktion also der Grund fürs Schleifen ist, leuchtet mir nicht ein. Höchstens ein Nebeneffekt des Schleifens, den man vorher bei der Produktion beachten muss.
Ich bin Wissenschaftler und kenne die Ergebnisse (die mir egal sind) erst nachher. Das was ihr hier betreibt ist eher Theologie, aber immerhin mit einem definierten Endpunkt, der Einführung der neuen Bälle.Cogito hat geschrieben:...