Der Materialspezialist Predator

Whizzkid
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Whizzkid »

Niemand ist der Meinung. Weil Cogito meinte, dass mancher nach einem kurzen Test den Belag dann im Meisterschaftsspiel eingesetzt hat, habe ich gesagt, dass er sich dann aber ähnlich spielen muss. Mehr nicht.
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Kaffetasse
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Kaffetasse »

Moin hat jemand Erfahrung mit Predator und schwamm :?:
Whizzkid
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Whizzkid »

So, jetzt habe ich mal Zeit meine Erfahrungen zu schildern.

Also, das Einspielen am Freitag vorm Spiel war nicht so der Bringer.
Die Bälle, egal ob mit VH oder RH waren alle ein Stück zu kurz. Dazu noch der höhere Ballabsprung auf der Noppenseite ( ist ja klar - ox gegenüber 0,5mm Schwamm). Eine positive Sache fand ich dann doch. Der H3-50 ist sehr interessant durch die hohe Griffigkeit. Ausserdem macht er einen guten Sound.

Durch ungewohnte Bedingungen wegen Auswärtsspiel den Schläger aber nach 10 Minuten wieder weggelegt.
Trotzdem, ein gewisse Vorfreude auf das Training am Dienstag kann ich bestätigen.

Gestern dann ein ausgiebiges Training mit VKM, Predator ox und H3-50 2,1mm.
Beim einspielen war die VH ganz gut, Bälle auf die RH waren ungefährlich und halbhoch.
Ich dachte mir dann, machen wir schnell ein Spiel damit und dann spiele ich wieder mit meinem Hauptschläger.
Der erste Satz des Spieles lief so, dass die VH langsam echt zu begeistern wusste und bei der RH nur ungefährliche, halbhohe, schnittlose Bälle kamen. In der Länge auch noch recht kurz. Aber den Satz trotzdem gewonnen.

Im zweiten Satz habe ich mir gedacht, du kannst die Noppe nicht so spielen wie den d.tecs, die Noppe spielst du jetzt am Tisch mit abhacken und VH-Vorbereitung dur gezielte Druckschupfe.
Und was soll ich sagen, genau das war das Beste was ich machen konnte. Die Bälle kamen jetzt besser in der Länge und danach schlug es mit der VH ein. Ich war sehr zufrieden und gewann das Spiel 3-1.

Danach wieder auf meinen alten Schläger gewechselt und ich bekam gleich bestätigt, dass die Bälle ekliger mit mehr Schnitt kommen würden. Das Spiel konnte ich aber nur mit Mühe 3-2 gewinnen. Und der Spaß war aufgrund einer höheren Fehleranzahl nicht so groß.

Also wieder zur Predator H3-50 Kombi gegriffen und gleich mehr Sicherheit und mehr Spaß beim spielen gehabt.
Und diese Sicherheit hat mich nicht nur das nächste Spiel 3-0 gewinnen lassen, nein. Ich habe meinen Gegner regelrecht "zerlegt". In den drei Sätzen hat er nicht mehr als 8 Punkte gemacht.

Super zufrieden mit dieser Kombi den ganzen Abend weiter gespielt und alles gewonnen.
Der H3-50 macht einfach sauviel Spaß, und der Predator ist extrem sicher.

Am Freitag im Punktspiel ist das der Schläger meiner Wahl, wenn es in der Bezirksklasse im vorderen Paarkreuz hoffentlich auf Sicherheit ankommt.

Gruß Whizzkid, der sehr zufrieden ist!!! :hurra:
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Variatio
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Variatio »

Hehe 8-)
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'... ein sehr irritierender Mix aus Aufschlägen, VH-Angriff und Noppenhackblocks ...' (Nöppchenspieler)

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Whizzkid
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Whizzkid »

Was noch geil ist, wenn einer einen TS überraschend in die RH spielt, habe ich eine sehr hohe Quote mit schönen flachen Unterschnittbällen zurück gespielt, die immer mein Punkt waren.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Whizzkid »

Ich muss mir nur das hinten rum turnen abgewöhnen.
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EvilScientist
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von EvilScientist »

Wieso hast du dir das überhaupt mal angewöhnt? :D
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Cogito »

EvilScientist hat geschrieben:Wieso hast du dir das überhaupt mal angewöhnt? :D
Das hat er von dir abgekuckt :mrgreen: .
einfache Sätze
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Harvey Wallbanger »

Mit dem Predator geht lange Abwehr auch bestens.

Probiert mal nicht die klassische von Ohr zu Knie Bewegung sondern eher eine Art KN-Abwehrsense, also mehr von hinten nach vorne mit möglichst flachem Schlägerblatt.

Ich kann nur sagen der US ist der Wahnsinn.

Habe die bekannten LN-Schnittmonster ( Curl, Dtecs, 845, usw., mit klassischer Schlagausführung) auch probiert, aber der Predator bringt mit dieser Technik um längen mehr US in der Verteidigung.

Einem LN-Spieler aus meinem Verein habe ich das auch gezeigt, er ist auch gleich auf den Predator umgestiegen.
Probiert es aus, ihr werdet überrascht sein. :2thumps:

Ach ja, das Geschriebene bezieht sich auf ox.
Mit Schwamm habe ich ihn noch nicht gespielt.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Cogito »

Harvey Wallbanger hat geschrieben:..., also mehr von hinten nach vorne mit möglichst flachem Schlägerblatt.

Ich kann nur sagen der US ist der Wahnsinn....
Dann wäre das ja DER Belag für den Andreas Gehm. Der macht das nämlich ganz extrem.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Harvey Wallbanger »

@cogito

Habe mir gerade Andreas Gehm auf Youtube angesehen.
Spielt der wirklich eine LN?
Sieht für mich nach kurzer Noppe aus.
Die Technik, die ich meinte, kommt aber so ungefähr hin.

Durch diese seltsame Eigenschaft des Predator lassen sich sehr schöne Schnittwechsel erzeugen.
Steht man gut zum Ball und spielt ihn mit sauberer Technik ist der erzeugte Unterschnitt eher mäßig.
Die Bälle, die man aber gerade noch so mit langem Arm erreicht kommen ein bisschen höher aber mit sehr, sehr viel US. Das finde ich besser wie andersrum.
Natürlich kann man auch bei guter Stellung zum Ball mit entsprechend "schlechter" Technik dem Ball viel US geben.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Whizzkid »

Harvey Wallbanger hat geschrieben:Mit dem Predator geht lange Abwehr auch bestens.

Probiert mal nicht die klassische von Ohr zu Knie Bewegung sondern eher eine Art KN-Abwehrsense, also mehr von hinten nach vorne mit möglichst flachem Schlägerblatt.

Ich kann nur sagen der US ist der Wahnsinn.
Also das werde ich mal probieren. Ich habe nur bedenken, dass der Ball steigt.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Harvey Wallbanger »

Klar, die Flugkurve ist dann anders, nicht mehr sehr flach wie vom Belag gewohnt.
Etwa so wie die des Feint Long 2.

Das macht aber nichts oder ist sogar ein Pluspunkt.

Die Dinger kommen langsam, mit massig US, etwas überhöht auf der gegnerischen Hälfte an und springen nach Tischkontakt kürzer ab wie gewohnt.

Der etwas höhere Absprung hat zur Folge das man sie schlecht anziehen/anreißen kann, oder es wegen der Höhe einfach nicht probiert.
Versucht einer den Ball zu schießen so lässt ihn der viele US und der ungewohnt kurze Ballabsprung die Fehler machen. Dadurch neigt man dazu mit einem sich schon wieder zu schließendem Schlägerblattwinkel auf US zu schießen. Das Ergebnis kannst du dir ja denken. :D
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Harvey Wallbanger »

So, genug gesagt, probiert es einfach aus.

Schönen Abend.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von EvilScientist »

Harvey Wallbanger hat geschrieben: ...
Durch diese seltsame Eigenschaft des Predator lassen sich sehr schöne Schnittwechsel erzeugen.
Steht man gut zum Ball und spielt ihn mit sauberer Technik ist der erzeugte Unterschnitt eher mäßig.
Die Bälle, die man aber gerade noch so mit langem Arm erreicht kommen ein bisschen höher aber mit sehr, sehr viel US. Das finde ich besser wie andersrum.
Diese Eigenschaft des Predator ist gar nicht so seltsam. Auch bei anderen langen Noppen kann man mit dieser Bewegung recht guten US erzeugen. Beim FL2 geht das z.B. bei sehr spät bzw. tief genommenen Bällen mit einer Bewegung von hinten nach vorne mit Ausschwung "unter den Tisch". Die Bälle steigen dann zwar extrem, das ist aber bei tief angenommenen (kniehoch und tiefer) Bällen erwünscht. Viele Angreifer verschätzen sich dann beim nächsten Ball.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von Cogito »

EvilScientist hat geschrieben:.... tief genommenen Bällen ..
Ich habe das mal mit meinem Trainer diskutiert, nebenbei vor Urzeiten Teamkollege von Gehm. Der meinte, prinzipiell ist tief nehmen schlecht. Klar bleibt den Verteidigern bei sehr großem Druck oft nichts anders übrig. Aber tief heißt immer Heben und das ist für Rotation kontraproduktiv. Also stets so hoch wie möglich an den Ball. Die oben beschriebene Technik kann man dann ja dennoch anwenden.
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Re: Der Materialspezialist Predator

Beitrag von EvilScientist »

Tief nehmen ist schlecht, keine Frage. Aber mit der Bewegung von hinten nach vorne bei ganz offenem Schägerblatt kann man immer noch genug US erzeugen um einen Angreifer zu überraschen. Den Maximalschnitt erreicht man nur bei einem früheren Treffpunkt, das ist mir auch klar.
Ich habe den Verdacht, dass Angreifer bei einem späten Treffpunkt nur schwer erkennen können, ob viel oder wenig Schnitt im Ball ist und daher die Fehler kommen. Wenn man den Ball bei spätem Treffpunkt einfach nur anhebt, ist natürlich fast kein Schnitt drin, und genau das erwarten die Angreifer bei so einem Ball meistens.
Spät treffen ist fast immer ein Notschlag, kommt leider bei mir immer wieder vor :( .
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