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Re: AW: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 16:55
von Pimple_Worldwide
Wollte gerade einen schwarzen Hellfire montieren. Dabei fielen mir kleine Löcher auf der Rückseite auf. Hat jemand ähnliches erlebt?

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 17:39
von #0L6
Cool, der Belag hat Hohlnoppen im Sweetspot! :geil: :clap:

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 18:05
von noppenkasper
diese Löcher hatte ich bei meinem letzten dtecs auch, aber die Stelle war eher am rand, hier ist sie ja sehr mittig. ich schätze das ist ein produktionsfehler, aber vielleicht hats nen guten effekt? :-)

ich hab meinen hellfire auch gerade geklebt ohne folie.
meiner ist schon irgendwie leicht selbstklebend, ist das bei euch auch der fall?? :horror:
Habe ihn vom deckblatt abgezogen und er klebt eigentlich schon fast ohne kleber auf dem holz, habe aber natürlich trotzdem das holz eingepinselt.

qualität scheint jetzt auf den ersten blick nicht ganz so gleichmäßig und hoch zu sein, eher so wie ein bomb talent.
morgen wird trainiert

Re: AW: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 18:37
von Coxeroni
noppenkasper hat geschrieben:qualität scheint jetzt auf den ersten blick nicht ganz so gleichmäßig und hoch zu sein, eher so wie ein bomb talent.
morgen wird trainiert
Klingt bei einem Belag für fast 40€ eher ungut. Ebenso die mangelnde Qualitätskontrolle, die Exemplare mit Löchern durchlässt. Die Frage ist allerdings auch, ob die überhaupt was ausmachen.

Re: AW: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 19:26
von Variatio
Coxeroni hat geschrieben:Die Frage ist allerdings auch, ob die überhaupt was ausmachen.
Die Loecher sind vielleicht genau der Trick des Hellfire! ;)

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 19:38
von druns
Jedes Loch ist ein weiterer Höllenschlund...

Re: AW: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 19:51
von Cogito
Variatio hat geschrieben:
Coxeroni hat geschrieben:Die Frage ist allerdings auch, ob die überhaupt was ausmachen.
Die Loecher sind vielleicht genau der Trick des Hellfire! ;)
Eher weniger, denn dadurch ist der Belag regelwidrig (=> Gleichförmigkeit !). Zudem riecht das nach Bruchgefahr. Ich würde das Teil umtauschen.

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 08:09
von Phoenix
(Hab vergessen meinen Post von gestern Abend noch auf PMB zu kopieren :D)

TTR: ~1550
Spielklasse: 2. Bezirksliga TTVR / hinteres PK


Heute konnte ich meinen Hellfire auch mal testen.
Eins vorweg: Hellfire bleibt auf meinem Schläger für die Hinrunde

Gespielt auf einem Primorac OFF- in rot, ox, vorgespannt.

Der Belag ist härter als der D.Tecs. Beim spielen fällt sofort auf, dass er merklich langsamer und kontrollierter als der D.Tecs ist - ABER auch bedingt durch die Härte einen Flummieffekt hat.
Wichtig ist: Der Belag MUSS aktiv gespielt werden, mit hinhalten wird man nicht glücklich werden.

Abstechen: Ball muss sehr früh genommen werden, kommt sehr kurz beim Gegner an, mit ausreichend US.
Lange Abwehr: ganz lange Abwehr scheint nicht so die Paradedisziplin des Hellfires zu sein, zumindest bei meiner Technik. Wie im Promo-Video zu sehen liegt dem Belag eher die halblange Abwehr. Dort wird man beim richtigen Winkel mit gutem Schnitt belohnt.
Angriffsspiel: Klappt super, manchmal habe ich sogar vergessen, dass ich eine Noppe auf der Rückhand habe. Spielt sich fast wie ein schnittunempfindlicher NI-Belag.

An sich ist der Belag schnittunempfindlich und auch relativ gutmütig zu spielen, 2 andere Noppenspieler, die meinen Schläger in der Hand hatten (u.A. Noppeman hier im Forum) kamen auf Anhieb damit klar. Die Theorie mit den harten OFF- ALL+ Hölzern scheint sich zu bestätigen, Balboa spielt das Korbel, ich den langsameren Bruder, das Primorac.

Was mich ein bisschen stört: Durch das "verdrehen" der Klebefolie löst sich der Belag von der Klebefolie am Rand, ärgerlich. Eine Blade-Blade Folie hätte evtl. ähnlichen Effekt, wäre halt eine Sonderanfertigung für S&T.

Allgemein muss ich dazu sagen, dass ich keine Wunder erwartet habe. Auch Sauer & Tröger können die Grenzen der Physik nicht sprengen, wie viele hier erwartet haben.
Es ist ein solider Belag, der denke ich mal viele Anhänger finden wird.

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 09:28
von TT-Player
Konnte gestern auch ein paar Schläge mit einem HF rot ox auf ein Tachi Holz von einem Bekannten machen. Was mir auffiel, ist die geringe Griffigkeit des Belages ; lässt sich bestimmt schnell glatt machen, natürlich nur zu Testzwecken ;) .
Nomalerweise spiele ich GlAnti und daher ist es nicht verwunderlich, dass mein Hinhalteblock so gut wie gar nicht funktionierte. Ausserordentlich gut ging Druckschupf auf Unterschnitt, sowie Hackblock am Tisch und Seitenwischer auf Seit- und Unterschnitt.

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 11:27
von Cogito
Normal vs. Vorgespannt

Ich bin der Vorspannung gegenüber sehr skeptisch und glaube, dass sie überbewertet wird. Meine Einwände:

- die Wirkung des alten D.TecS wurde meiner Meinung nach fälschlich hautpsächlich der Vorspannung zugeschrieben. Ich hatte alte D.TecSe, die waren total platt und solche, die sich einrollten. Im Spiel hatte ich da nie einen Unterschied bemerkt. Die größere Wirkung des alten D.TecS beruhte auf den zu langen Noppen !

- haben diejenigen, die den vorgespannten D.TecS von Contra positiver bewerten als die Normalversion, denn überhaupt einen korrekten Vergleich (=> jeweils einen NEUEN Belag auf dengleichen Hölzern) ? Sonst vergleicht man nämlich seinen abgenudelten D.TecS mit einem neuen.

- sowohl beim neuen D.TecS als auch beim Hellfire wird die Vorspannung händisch erzeugt. Also irgendwie zieht da einer den Belag, während er diesen auf die Folie rollt. Selbstverständlich führt das zu einer beträchtlichen Bandbreite der Vorspannung. Schön wäre ein Information folgender Art: Zunahme der Belagslänge X%. Also wenn der Belag zunächst 17cm lang war und, auf Folie gespannt, dann 18cm lang ist, hätte man 5,9% Zunahme. Würde das jedesmal gemessen, was bei dem Mehrpreis durchaus zumutbar ist, dann wüsste wenigstens jeder, mit was für einer Vorspannung er spielt.

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 11:53
von tommes
Ich hatte meinen Hellfire in schwarz am Sonntag aufgeklebt und mir die Schnittreste mal genauer angesehen und untersucht.
Die Folie war gut und sauber angebracht.

Jedoch von VORSPANNUNG war nichts zu erkennen.

Ich finde es auch schade, dass die Klebefolie falsch herum angebracht wurde. Wenn ich mir einen neuen kaufen werde (mein Junior will wohl auch einen) , dann kaufe ich ihn ohne Folie und mach sie mir dann selber drunter. Aber richtig herum!

Frage: wenn man den Hellfire mit VOC-haltigem Kleben einpinselt dehnt er sich doch aus ??!!??
Wenn man nun, nach der Trocknung, ihn auf eine Folie klebt, sollte es doch ebenfalls eine gleichmäßige Spannung sein, ODER???

Gibt es dazu schon Infos?


Lg Thomas

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 12:04
von Phoenix
1. Normalerweise ziehen die Beläge sich, wenn der VOC verflogen ist, wieder auf Originalzustand zurück. Wenn spannen, dann im gedehnten Zustand.
2. VOC direkt auf Gummi kann je nach Gummimischung nicht gut für den Belag sein

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 12:13
von tommes
Phoenix hat geschrieben:1. Normalerweise ziehen die Beläge sich, wenn der VOC verflogen ist, wieder auf Originalzustand zurück. Wenn spannen, dann im gedehnten Zustand.
2. VOC direkt auf Gummi kann je nach Gummimischung nicht gut für den Belag sein

Ich meinte, wenn er sich durch VOC gedehnt hat, ihn auf eine Folie zu fixieren. So sollte er doch in einem gedehnten zu stand bleiben? Je nach dem, wie stark die Verklebung der Folie ist.

Aber wenn der VOC das Gummi angreift :dontknow:

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 12:28
von MaikS
Meiner ist jetzt auch da. Weiß noch nicht ob ich ihn testen werde.
Sehr interessant finde ich die wenig griffigen Noppenköpfe. Eine Dtecs "greift" deutlich mehr. Aber der Hellfire kommt einfach zu spät.
Vor einem Monat hätte ich mich vlt auf das Experiment eingelassen, aber nicht 3,5 Wochen vor Saisonbeginn.

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 12:44
von Schnippler
MaikS hat geschrieben:Vor einem Monat hätte ich mich vlt auf das Experiment eingelassen, aber nicht 3,5 Wochen vor Saisonbeginn.
3,5 Wochen? Bei uns ist nicht mal der Spielplan raus und wir fangen erst etwa mitte/ende September an.

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 13:23
von MaikS
Sa. 24.08.2013 19:00 (1) 1 Torpedo Göttingen TSG Dissen

Wer zusehen mag...es wird geboten:
- 2 x klassiche Abwehr
- 1 x moderne Abwehr
- 1 x Anti Stördingsdabumsda

Re: AW: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 13:43
von Coxeroni
MaikS hat geschrieben:Sa. 24.08.2013 19:00 (1) 1 Torpedo Göttingen TSG Dissen

Wer zusehen mag...es wird geboten:
- 2 x klassiche Abwehr
- 1 x moderne Abwehr
- 1 x Anti Stördingsdabumsda
Alles in euren Reihen?

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 14:00
von MaikS
der moderne Abwehrer nicht, der spielt bei Dissen. Richtig schön anzusehen, erst ich glaube so 14,15 Jahre alt:
http://www.youtube.com/watch?v=qSJK-V7x3oo
Der Rest ja. Unser Trainer hat es bei Übungseinheiten nicht so einfach ;-)

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 17:13
von noppeman
Mit der richtigen Vorspannung kann man den HF auf beiden Seiten spielen :banghead: :roll:

Re: Sauer&Tröger Hellfire Long

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 23:14
von noppenkasper
Hellfire wurde getestet.
Schwarz ox, ohne Folie auf Allround Plus Holz.
Auffälligkeiten:
Der Belag ist langsamer als ein Grass Dtecs. Mir sind erstmal viele Bälle im Netz verhungert, gerade bei der Schnittabwehr.
Der Belag reagiert sensibler auf Schnitt als ein Grass Dtecs. Spinreiche Topsspins stiegen mir beim passiven Blocken stark nach oben und/oder gingen hinten raus. Hier muss man den Schläger deutlich mehr schließen. Ich habe viele schnittreiche Aufschläge ins Netz geschlagen.
Angriffsbälle, also Treibschläge, Schüsse und Druckschupfbälle gelingen gut, und fallen stark nach unten, sind allerdings auch oft etwas kurz geraten bedingt durch das niedrige Tempo.
Beim Hacken, und ich glaube dafür ist der Belag gemacht, bekam ich sehr viel Unterschnitt rein, sowohl beim Hackblock in Tischnähe, als auch in der Schnittabwehr von hinten. Der Belag ist gut griffig, die Noppen recht weich, der Gummiboden nicht ganz so dünn, ich schätze diese Tatsache ist auch mitverantwortlich für die Bremswirkung des Belages.
Insgesamt muss ich sagen, habe ich mir heute im Training schwer mit dem Belag getan...
Ich musste bei meinen Bewegungen viel mehr rackern um Effekte zu erzielen, als mit meinem Grass Dtecs.
Ich hatte Probleme mit spinreichen Aufschlägen und Topsspins meiner Gegner.
Also langsam ist der Belag wirklich, aber als gefährlicher als ein Dtecs würde ich ihn nicht einschätzen.
Die besten Effekte habe ich echt erzielt als ich kurz hinter der Grundlinie Hackblock gespielt habe, ich glaube dafür ist der Belag gemacht (Pascal Tröger Style eben).
Sicher ein guter Belag. Aber ob er jetzt eine Revolution auf dem Noppenmarkt ist weiß ich nicht so......
Ich persönlich finde den Grass Dtecs immernoch den besten Noppenbelag fürs tischnahe Spiel und den P1 für die lange Abwehr.
Ich lass ihn aber jetzt noch drauf und spiele noch ein Paar Trainingseinheiten damit, obwohl ja jetzt bald die Runde losgeht