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Erfahrung Plastikbälle 16/17

Bälle, Tische, Netze, Kleber und alles was man sonst noch so braucht
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Variatio

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Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 11:00

In dieser Saison spielen die ersten 3 Verein bei uns mit Plastikbällen. Noch hatten wir nicht das Vergnügen, aber ich bin mal gespannt, wie das wird. :roll:

Durftet ihr schon gegen Plastik ran? Wie sind eure Erfahrungen?
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Cogito

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 11:29

Ich habe im Urlaub mehrmals mit Plastikbällen gespielt. Etwas weniger Rotation insgesamt mit LN-Gestochere aber keine Effizienzeinbuße bemerkt.
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uli

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 11:36

Wenn weniger Rotation im Ball ist muss ich mehr mit der VH dran und kann mit der KN kloppen :D
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trainer1

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 12:19

Variatio hat geschrieben:In dieser Saison spielen die ersten 3 Verein bei uns mit Plastikbällen. Noch hatten wir nicht das Vergnügen, aber ich bin mal gespannt, wie das wird. :roll:

Durftet ihr schon gegen Plastik ran? Wie sind eure Erfahrungen?



Hi welche sind das noch außer uns ??? ;)
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Variatio

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 12:29

Eddersheim und TG Hochheim!
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RalfTTMan

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 13:52

Gemäß Rückmeldung unseres Klassenleiters spielen in MTK folgende Vereine mit Plastikbällen:
Bad Soden, Eddersheim, TG Hochheim, SG Kelkheim, Niederhöchstadt und Sulzbach.

Da wir Freitag gegeneinander gespielt haben, weiß ich, dass Eddersheim und Kelkheim mit dem Nittaku Premium 40+ spielen.

Das Spielgefühl mit diesem Ball ist noch relativ nahe am Zelluloidball. Schnitt ist, wie bekannt bei Plastik weniger in den Bällen. Am meisten unangenehm bemerkbar ist, dass die Bälle manchmal überraschend noch auf die weiße Linie fallen. Block, Konter und Schuss gehen einfacher. Es gibt aber noch viele Möhren unter den Plastikbällen, die einem das Spielen echt verleiden (Joola SuperP 40+, etc.).

Ein Nachteil für Abwehrspieler (wie mich), die mit starkem Unterschnitt auch am Tisch agieren, ist für überraschenderweise (noch) nicht erkennbar. Angreifer machen weiterhin Fehler auf die Noppe und den Unterschnitt mit dem NI-Belag.

O-Töne aus dem Verein:
Angreifer (TTR ca. 1400), der mich in- und auswendig kennt und mich nach der GLN-Phase meist mit 3:0 oder 3:1 geschlagen hat, weil er die richtigen Bälle durchröhrt: "Ich kann auf Deine Aufschläge vor allem mit den Noppen nicht mehr ziehen und komme nicht mehr so gut ins Spiel." Ergebnis: Ein extrem knappes 3:2 für ihn.
Allrounder (selber Unterschnitt und Schlagspin, TTR 1320): " Du hast ja viel weniger Schnitt!" Ergebnis 3:1 für mich, also wie vorher. Statt auf meinen Unterschnitt macht er jetzt Fehler auf meine bessere Platzierung und beim Versuch selbst zu punkten.
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Cogito

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 14:36

RalfTTMan hat geschrieben:....Am meisten unangenehm bemerkbar ist, dass die Bälle manchmal überraschend noch auf die weiße Linie fallen. Block, Konter und Schuss gehen einfacher.


Das sollte mir entgegenkommen.


Es gibt aber noch viele Möhren unter den Plastikbällen, die einem das Spielen echt verleiden (Joola SuperP 40+, etc.)....


Im Urlaub hatte ich den Joola Flash.
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Variatio

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 15:20

Hm, und wo bleibt dann eigentlich der Untergang des Abendlandes??? :horror: :horror: :horror:
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moertelsaeckchen

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 15:35

Ich habe am Wochenende die KM mit Plastik von Butterfly gespielt. Ich muss sagen die kommen meinem Spiel sehr entgegen. Ich konnte sehr viele Bälle mit der VH reinkloppen. Sehr geil :mrgreen:
Da konnte ich mit meinen mageren 1370 oder so einen 1670´er schlagen :mrgreen:
Gefühlt hat der Ball weniger Schnitt und ditscht höher. Scheint auch ein bisserl langsamer.
Mein Gegner meinte er bräuchte Schnitt für sein Spiel, da ich ihm kaum welchen geben konnte mit meiner Noppe
kam er nicht gut gegen mich zurecht.

Letzte Rückrunde hatten wir auch Plastik bei einem Gegner, weiß aber nicht welche Marke, da hatte ich
schwierigkeiten mit. Weiß aber nicht mehr was da genau war.
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RalfTTMan

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 16:25

Variatio hat geschrieben:Hm, und wo bleibt dann eigentlich der Untergang des Abendlandes??? :horror: :horror: :horror:

Ist verschoben auf die nächsten Ideen der ITTF Theoretiker! :mrgreen:

Im Ernst:
Zumindest in der Ein- und Umgewöhnungsphase wird man mal gegen jemanden verlieren, den man vorher meist "im Sack" hatte. Gleiches gilt nach meinen wenigen bisherigen Erfahrungen aber auch umgekehrt, so dass sich die Effekte ausgleichen werden. Kein Vergleich zur Situation nach dem Verbot der GLN oder der TT-Master Noppen!

Alles Gesagte aber bezogen auf das Spiel mit dem Nittaku-Ball.

P.S. Weder im Training noch im Punktspiel bisher ein Ball kaputt! :bravo:
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Cogito

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 17:00

Variatio hat geschrieben:Hm, und wo bleibt dann eigentlich der Untergang des Abendlandes??? :horror: :horror: :horror:


Findet nur punktuell statt und zwar in Hornau :cheers: .
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Noppen Matthes

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 18:25

Also hier im Amiland spielen wir seit ueber 2 Jahren nur mit den Plastikflitschen und ich finde, dass die neusten Baelle mit denen wir trainieren und/oder Tuniere spielen alle recht gut sind. Bei den Tunieren wird in meiner Gegend der Nittaku Premium verwendet, welcher wohl der beste Plastikball ist und was den Spin angeht finde ich den Unterschied zum Zelluloid Ball nicht besonders gross, vielleicht 10%. Ansonsten wird viel mit dem Nahtlosen Baellen gespielt/trainiert, da diese viel billiger sind als die Nittakus. Dabei finde ich insbesondere die YinHe Baelle sehr gut; da gibt es die "Normalen" mit blauem Stempel und seit kurzem eine "Premium" Version mit rotem Stempel, welche richtig gut sind und nur $7.50 fuer 6 Baelle kosten. Die sind nahe dran an den Nittakus und kosten ein Drittel. Ich habe kuerzlich 60 YinHe Baelle (Normale und Premium) fuer Uebungen und Multiball gekauft und da war kein einziges Ei darunter.
Ansonsten sind noch die Gambler (sind nicht ITTF aber USATT zugelassen) und die Nexy Dinger recht gut was die Nahtlosen Baelle angeht; die Xiom waren okay, aber ich fand sie irgendwie zu hart. Saemtliche Trainingsbaelle egal welcher Marke (ausser die Nittaku 2*), die ich bislang gespielt habe waren totaler Schrott.
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tstollen

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 19:59

Wir haben die größten Probleme beim Plastikball eher damit, daß diese noch nicht so rund sind wie die Zelluloidbälle. :horror:
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Noppen Matthes

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 22:29

tstollen hat geschrieben:Wir haben die größten Probleme beim Plastikball eher damit, daß diese noch nicht so rund sind wie die Zelluloidbälle. :horror:

Wie oben bereits erwaehnt hatte ich dieses Problem nicht ausser mit billigen Trainingsbaellen von YinHe und Gambler. Welche Marken habt ihr denn so gespielt?
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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragMo 12. Sep 2016, 22:35

Meines Erachtens werden Spieler, die das in der Kreisliga übliche Spiel - Effetreicher Aufschlag und dann Topspin und dann muss der Wechsel vorbei sein- spielen, zumindest Anfangs Probleme haben.
Bei Bällen mit schlechterer Qualität sind auch Spieler, die gerne Schiessen aber nicht so gerne laufen, wohl unglücklich, da der Plastikball bei wenig Effet zwar hoch aber leider auch oft unberechenbar afbspringt und generell weniger Führung hat. Letzter Punkt beeinflusst auch Spieler mit zu kurzen Bewegungen, z.B. die RH einiger Linkshänder, deren Bewegung zu kurz ist bzw. das Timing für den bei schnittarmen Bällen etwas unruhigen Plastikball zu schlecht ist.
Für den Rest (Material, Abwehr, Topspinspieler) bleibt die Summe aller Übel wohl gleich ;)
Erfahrungen gemacht habe ich ein halbes Jahr mit Butterfly Plastikbällen in einem Uni Team in Norwegen ( TTR 1200-1600) während meines Auslandssemesters.
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tstollen

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragDi 13. Sep 2016, 08:49

Noppen Matthes hat geschrieben:
tstollen hat geschrieben:Wir haben die größten Probleme beim Plastikball eher damit, daß diese noch nicht so rund sind wie die Zelluloidbälle. :horror:

Wie oben bereits erwaehnt hatte ich dieses Problem nicht ausser mit billigen Trainingsbaellen von YinHe und Gambler. Welche Marken habt ihr denn so gespielt?


Donic
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Cogito

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragDi 13. Sep 2016, 11:36

Grobmotoriker hat geschrieben:.... Letzter Punkt beeinflusst auch Spieler mit zu kurzen Bewegungen,....


Das sehe ich genau andersherum: Spieler mit längeren Bewegungen werden mehr Probleme haben. Wenn die längere Bewegung einmal eingeleitet ist, läuft sie durch und wenn der Ball dann die Richtung ändert , hat man gelitten.

Bei kürzerer Bewegung macht sich Abweichung des Balles vom antizipierten Punkt weniger bemerkbar, da der Schläger und Ball sich früher treffen.

Ich bin z.B. jemand mit kürzeren Bewegungen und habe mich mit dem Plastikball sehr wohl gefühlt.
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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragDi 13. Sep 2016, 16:33

Ja wenn das Timing stimmt schon, aber ich habe beispielsweise eine RH bei der die Bewegung zu kurz und zu sehr nach oben geht, d.h. ich nehme immer den Spin etwas mit, und da falle ich bei Plastik voll auf die Nase, vorallem bei einem sehr weichen Belag hatte ich dann gefühlt kaum Führung mehr...
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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragDi 13. Sep 2016, 16:47

Ich hatte zwei Erfahrungen bisher mit Plastik:
tibhar 3 sterne und Nittaku Premium.

Bei dem Tibhar Ball war das ziemlich seltsam: Nach meinem Dafürhalten seltsames Absprungverhalten und auch sehr wenig Spin. Trainingspartner war ein slowenischer Nationalspieler, bei dem mir bei Zelluloid die Bälle über die Platte explodiert sind. Mit Plastik hatte ich Schwierigkeiten die Dinger nicht ins Netz zu legen.

Bei Nittaku habe ich nur sehr kurz mit gespielt. Aber auch hier war der Spin (subjektiv) eher dürftig. Meinen weichen Eröffnungsspin auf Unterschnitt mit der Vorhand blocken auch sehr gute Spieler auf das erste mal weit über den Tisch. Hier habe ich teilweise das Gefühl gehabt, den Ball leer rüberzuheben, da da einfach nichts passiert ist. Mein Gegenüber ist nach dem zweiten mal einfach voll drauf. Das war aber nur ein gespielter Ball. Vielleicht war das auch nur ein Montagsexemplar.
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Variatio

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Re: Erfahrung Plastikbälle 16/17

BeitragFr 30. Sep 2016, 10:27

Gestern meine absolute Premiere: Plastikbälle! :horror:

Hatte bisher tatsächlich noch nie mit welchen gespielt, und als ich dann gestern in unserer 1. aushelfen durfte, kam der Sprung in's kalte Wasser. Die Gegner spielten mit den DHS-Plastikbällen - also rein in's Vergnügen. Optisch sehen sie vertraut aus - weiß, und zweischalig aufgebaut. Dazu die vertraute leicht rauhe/staubige Oberfläche.

Die ersten Konterbälle - da muss ich erst noch einmal den Ball ankucken, ob er tatsächlich Plastik ist, oder ob ich ausversehen in die falsche Ballbox gegriffen hatte. Aber nein, das war der Plastikball: Vom Klang her kaum von Zelluloid zu unterscheiden, und auch beim Kontern war kein nennenswerter Unterschied erkennbar. Meinem Einspielpartner war überhaupt nicht bewusst gewesen, dass wir gestern überhaupt mit Plastikbällen spielen, und ihm war das sowas von gar nicht aufgefallen ... :no:

Wenn man sich allerdings ein wenig von der Platte entfernt, merkt man doch einen Unterschied. Die Bälle fallen früher runter, und man ist in Halbdistanzduellen deutlich weniger spinempfindlich. Auch Blocks gestalten sich deutlich einfacher und sicherer spielbar. So muss man ein wenig seine Stellung zum Ball korrigieren, damit man nicht zu weit hinten steht und die Bälle einem auf die eigenen Füße fallen, bevor man sie überhaupt schlägt. Wenn man aber richtig steht, ist praktisch kein Unterschied zu Zelluloid erkennbar - bis auf die erhöhe Sicherheit.

Die Geschichte mit dem "weniger Spin" zieht sich auch ins Aufschlag-Rückschlag-Spiel durch. Aufschläge lassen sich einfacher flippen oder anziehen, gerade im Doppel muss man aufpassen, dass einem längere Aufschläge nicht sofort angegriffen werden. Andererseits lassen sich die Topspins auch leichter Blocken, so dass ein aufmerksamer Doppelpartner auch einen Vorteil aus dem gegnerischen Angriff ziehen kann.

Da der Unterschied zu Zelluloid direkt am Tisch kaum spürbar ist, ist das Noppenverhalten beim Hackblock annähernd identisch. Hier hatte ich praktisch keine Umstellungsschwierigkeiten. Die Blocks sind allerdings nicht mehr so empfindlich gegenüber starker Rotation, und Bälle lassen sich leichter kurz blocken. Dafür kann der Gegner auch einfacher nachziehen - allerdings auch nicht immer. Gottseidank. ;)

Durch die bessere Kontrolle und die geringere Spinanfälligkeit muss man deutlich mehr über die Platzierung gehen, und auch die Kondition muss stimmen, da die Ballwechsel spürbar länger werden. Man muss eher damit rechnen, dass die Gegner einen tödlichen Block oder Topspin noch zurück bekommen, oder auch Aufschläge offensiv returnieren.

Die Haltbarkeit in unserem Spiel gestern war gut, insgesamt gingen beim 9:0 genau 1 Ball kaputt. Die Gegner meinten aber, dass ihnen in vergangenen Spielen auch schon 5-6 Bälle pro Spiel kaputt gegangen sind. Von daher ist die Einschätzung mit Vorsicht zu genießen.

Insgesamt zum DHS-Ball:
+ Spielgefühl und Klang annähernd bei Zelluloid
+ Erhöhte Kontrolle bei Block und Topspin
+ Längere und durchaus attraktive Ballwechsel
+ Haltbarkeit in unserem Spiel
- Schwieriger, mit Rotation und Rotationswechseln zu punkten (Aufschlag, Hackblock)
- Haltbarkeit in anderen Spielen

Persönlich kann ich noch nicht einschätzen, ob diese Eigenschaften zu meinem Vor- oder Nachteil sind. Normalerweise profitiere ich vom schnellen Punktgewinn gerade mit Rotation (Aufschlag, Spin-Topspin, Hackblock), dies ist nun entschärft. Andererseits gehe ich auch gerne über die Platzierung, und hier bietet der Ball Vorteile. Insgesamt vermutlich 50-50, zumindest hatte ich gestern gegen denselben Gegner wie letztes Jahr ähnlich deutlich gewonnen.
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