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Dr. Neubauer A-B-S

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Dr. Neubauer A-B-S

BeitragDi 12. Nov 2013, 15:05

viewtopic.php?f=16&t=633#p5709

ferring hat geschrieben:Gestern hatte ich meine erste ausfuehrliche Dr.Neubauer-ABS-Trainingseinheit:

Kurzfazit:
Der ABS (schwarz, 1,2 mm) kommt leicht griffig aus der Verpackung.
Also habe ich nach dem Aufkleben (TT-Manuf. KFD Advance Spec. (All+))erstmal mit Cockpit-Spray etwas "Pflege" betrieben.
Bei den ersten Bällen, wie bei allen meinen Neubauer-Belägen, gibt es erstmal sichtbare Dellen auf dem Belag.
Der ABS ist langsam. Wobei die Kontrolle komischer Weise steigt, je offensiver man ihn einsetzt (mein subjektiver Eindruck).
Gepflegt entwickelt er gute SU, neigt bei passiv gespielten Returns jedoch zum Steigen und gerät gern zu kurz.

Details:

Geschwindigkeit:
Der ABS ist langsam. Der Schwamm und das harte Obergummi schlucken jede Menge Energie.
Gepflegt finde ich ihn passiv gespielt nicht so einfach zu kontrollieren. Mir sind einige "Krökelbälle" und Blocks auf Rollaufschläge entweder im Netz verreckt oder kurz und halbhoch/hoch beim Gegner gelandet.
Dann habe ich meine Returns aktiver/offensiver gespielt und siehe da, plötzlich kamen eklige, flache Bälle und die Plazierung fiel mir wesentlich leichter. Allerdings war/ist diese Speilweise für mich als eher klassischer "Schrapel-/Krökelspieler" eine große Überwindung und sehr ungewohnt :oops: .
Blocks auf spinnige TS erfordern eine offene Schlägerhaltung, geraten beim passiven Block gerne kurz und halbhoch;
sind also echte Einladungen für den Gegner, die er, wegen der SU, gnadenlos, bestenfalls im Netz versenkt :hurra: .
Ein leichtes Gegengehen mit geöffnetem Schlägerblatt und der Ball zischt flach und ekelig übers Netz.
SchlagspinTS werden stark eingebremst und können dadurch plaziert returniert werden (bei gutem Stellungsspiel).
Auch hier ist ein (leicht) geöffnetes Schlägerblatt nötig


Spinumkehr:
"Gepflegt" hat der ABS eine gute Spinumkehr :evil: .

Stoerwirkung:
Wegen der guten SU lebt der ABS von echten Stoerbaellen (also Flatterbaelle, ...) und vom flachen Ballabsprung der offensiven Returns. Hier braucht der Gegner ein gutes Timing, um die u.U. sehr kurzen/abgebremsten Blocks ein zweites Mal zu ziehen oder auf die ungewohnten Return zu reagieren.

Winkelanfaelligkeit:
Der ABS ist winkelanfaellig, hier unterscheidet er sich nicht von den anderen GlAntis :cry: .

Empfehlung:

Der ABS will aktiv gespielt werden. Tischnah kann man ihn sehr druckvoll spielen.
Er erfordert dann ein gutes Auge, schnelle Reaktionen und Mut zum geöffneten Schlägerblatt.
Wie die meisten GlAntis ist der ABS nicht einfach zu kontrollieren, aber aktive Spieler, die bei einer vorprogrammierten eigenen Fehlerquote über gute SU und ueber Platzierung gehen wollen, um den Gegner zu Fehlern zu verleiten oder für die VH vorzubereiten finden im ABS ein Mittel, um ihr Spiel durchzusetzen.
Insbesondere am Tisch spielt er mit seinem guten offensiven Potenzial auf passive Bälle des Gegners seine Vorteile aus.
Dazu kommt, dass auch schnelle Baelle gefährlich mit guter SU geblockt werden koennen.

ferring ;)
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Re: Dr. Neubauer A-B-S

BeitragDi 12. Nov 2013, 15:06

viewtopic.php?f=16&t=633#p17070

uli hat geschrieben:Ich habe den ABS nun auch einige Einheiten auf dem Holz und möchte auch etwas dazu schreiben.

Habe den ABS nun etwas liegen (ca. 1 Jahr) – hatte den Belag damals kurz angetestet und bin nicht mit zurecht gekommen. Hatte Ihn damals auf einem Balsa Holz von mir (Angel).
Nach lesen von testberichten habe ich mich dazu entschlossen den Balag mit einem 1,2mm Schwamm auf ein Off Carbon Holz von mir zu testen.

Kurzfazit:
Was mir auffällt – der Belag hat deutliche Griffigkeit. Dadurch ist dieser auch recht Spinanfällig. Habe den Belag einige male gepflegt – so richtig glatt ist er jedoch immer noch nicht.
Der Dämpfungsschwamm hat ein reduziertes Tempo zur Folge. Die von mir gespielte Version hat keine so gute SU – durch die Restgriffigkeit und es fehlt dadurch die Kontrolle


Geschwindigkeit:
Mit dem 1,2 er Schwamm lässt sich der Belag gut auf einem Off Carbon Holz spielen. Om kurz-kurz ist genug Kontrolle vorhanden. Gegnerische TS können auch sehr schön kurz gelegt werden :D
Ich weiß nicht so ganz woran es liegt – jedoch habe ich eine Streuung in der Qualität meiner Bälle. Oft gerät mir der Rückschlag zu hoch, oder gegen schnelle Rollbälle zu lang. Dann lege ich wieder Bälle ins Netz. Habe noch nicht gefunden woran das liegt.

TS kann man gut auf den Tisch passiv blocken. Wichtig ist das man früh am Ball ist. Variiert der Gegner den Spin – nimmt meine Version zu viel Rotation an! Mal springt der Ball hinten raus – mal wird der Rückschlag zu hoch.


Schnittumkehr:
Nicht ausreichend – zu hohe Restgriffigkeit! Weiß nicht ob ich hier ein Montagsexemplar haben :?

Störwirkung:
Siehe Schnittumkehr! Dadurch nicht optimal. Was spaß macht ist die Bälle zu verteilen. Das geht bei mittlerer Geschwindigkeit des Gegnerischen TS sehr schön. So kann man Länge, Winkel und Höhe des Rückschlags schon steuern. Dies hat eine größere Wirkung als der Störeffekt (SU)

Winkelanfälligkeit:
Bekomme es nicht in den Griff den Rückschlag zu steuern. Einige Rückschläge sind gut, einige klasse und andere wieder nur Banane.

Angriff:
Ich konnte mit dem ABS auf höher in die RH gelegte Bälle passabel angreifen. Aufgrund des Schwamms kommt hier aber nicht viel am Tempo raus. Der Gegner verschätzt sich dadurch aber oft
Auf tiefen US konnte ich nicht sicher angreifen. Hier habe ich noch die falsche Bewegung drin.

Testfazit:
Ich komme mit dem ABS nicht gut klar – mir fehlt die Kontrolle und SU. Kann nicht mal genau sagen ob der Belag zu winkelanfällig ist, oder ab es am Schwamm liegt. RH ist irgendwie zu dumpf – nicht direkt genug für mich wo ich von ox LN komme. Werde mit dem Belag nicht so warm – dazu die zu hohe Griffigkeit. Ich werde den Belag im Sommer mal auf die Fensterbank legen – mal sehen wie er sich dann im nächsten Jahr spielen lässt. ;-)

Zur besseren Einschätzung:
Habe sehr lange ox LN gespielt (ehem. GLN). Spiele in der BZL und möchte wenn mit einem GlAnti ein Spiel vom System her wie mit GLN aufziehen. Durch die nicht ausreichende SU war das mit meiner Version nicht im vollen Umfang möglich. Dennoch konnte ich den Belag so spielen, dass ich im Training gegen KL Spieler knappe Sätze gespielt habe. Mit mehr Sicherheit ist da sicher Potential – doch für mich stimmt das feeling nicht. Dennoch muss ich dem Doc recht geben das dies der Weg ist um weiterhin ein RH orientiertes Störspiel am Tisch aufzuziehen. Das bekommt man mit keiner legalen LN (grLN) so hin wie mit einem richtig glatten Anti.

Ausblick:
werde einen anderen GlAnti auf einem langsameren All Holz testen. Verspeche mir davon eine höhere Kontrolle und ein feeling was mir besser liegt. Wenn der GlAnti dann glatt genug ist sollte auch mein Block gefährlicher werden :thumpsup:

Schönen Gruß Uli
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