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Butterfly Defence III

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Mikethebike

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Butterfly Defence III

BeitragDo 30. Mai 2013, 00:27

Hier einmal meine gesammelten Eindrücke zu diesem Sehr schönen Holz.
Vorab: Definitiv kein Holz für diejenigen, die auf eher "lebendige" oder"schwingende" Hölzer wie KVU, Innershield, TT-Manufaktur H&s etc. stehen. Eher etwas für diejenigen, die eine Alternative für OX-Noppen (aber auch Schwammnoppen) zu NSD oder JSH suchen (die ich beide gerne und intensiv gespielt habe!). Das Defence III ist ähnlich gut in derGefährlichkeit wie das NSD (Hackblock, Druckschupf, Schnittweiterleitung), ohne dessen Lahmheit auf der Vorhand und mit einem deutlich flacheren Ballabsprung! Gegenüber dem JSH ist es deutlich kontrollierter und auch langsamer, was aber gerade mit dem DtecS sehr viel Sicherheit bringt. Mit dem nächstdickeren Vorhandbelag läßt sich die etwas geringere Durchschlagskraft aber gut ausgleichen. Nun meine Testberichte:
Ich habe das Defence III nun testen können. Erster äußerlicher Eindruck: Sehr ähnlich zum Defence II, gut verarbeitet, der Griff (gerade) ist ein wenig schmaler, liegt aber gut in der Hand und es lässt sich leicht drehen. Das Gewicht (ich habe es nicht wiegen können) ist möglicherweise ähnlich. Es macht aber in der Hand einen etwas "dynamischeren" Eindruck (liegt vielleicht am Griff).
Auf die Vorhand kam ein Tibhar Aurus Soft in 1,9, der so etwas wie mein Referenzbelag ist. Beim ersten Schlag bekam ich zuerst einen Schreck (hatte kurz zuvor ein Innershield mit dem gleich Belag gespielt): Alle Bälle gingen ins Netz. Im Gegensatz zum Innershield (auf dem mir der Aurus Soft viel zu schnell und katapultig ist) ist der Ballabsprung extrem flach. Daran muss man sich erstmal gewöhnen und das Blatt deutlich weiter öffnen. Auch die Geschwindigkeit ist deutlich langsamer. Ich würde sogar sagen: bei Block und Schnittabwehr langsamer als das Defence II, wobei die Charakteristik kontrolliert und sehr präzise ähnlich ist. Bei Offensivschlägen (Blatt wiederum offener) ist es aber durchaus nicht langsam und nähert sich dem Defence II an. Schnittentwicklung bei Aufschlägen sehr gut (meine z.T. guten Gegner schupften so manchen Unterschnittaufschlag ins Netz). Insgesamt: Vergleichbar mit Defence II mit etwas geringerer Geschwindigkeit, aber eigentlich mehr Härte (und damit für mich: Präzision).
Auf der Rückhand klebte zunächst ein Feint long III in 1,0, einen Belag, den ich noch nie gespielt hatte und dem gegenüber ich bislang immer recht skeptisch war (zu NI-ähnlich, schnittempfindlich und harmlos als Vorurteile). In dieser Kombination für mich aber durchaus spielbar. Es ist tatsächlich so, dass man kaum eine Technikanpassung gegenüber herkömmlicher NI-Technik braucht. Man kann kontern, schlagen, ziehen. Alles sehr einfach und durchaus nicht ungefährlich. Auch Aufschlagannahme ging eigentlich ganz gut (man muss halt nur die Technik stärker in Richtung NI-Belag ausführen, dann spürt man, dass sich mit dem Feint III Aufschläge immer noch weitaus besser annehmen lassen als mit jedem NI-Belag). Block und Unterschnittabwehr gingen sehr gut (schöne, lange, flache Abwehrbälle, die durchaus ausreichend Schnitt hatten). Ich denke, dass alles in allem die Kombination von Härte und Langsamkeit des Holzes hier große Vorteile bei der Verwendung des Feint III hat.
Danach kam aber meine Rückhand-Referenz, ein DtecS in OX auf die Rückhand. Zunächst wieder das Phänomen des flachen Ballabsprungs direkt ins Netz. Dann aber Winkelanpassung und Längenkorrektur (festeres Reingehen). Und das war wirklich ein Erlebnis: Super guter Druckschupf, der extrem flach abtaucht und viel Ekeleffekt hat. Kurze und ausgesprochen schnittreiche Hackblocks auf wirklich schnelle Topspins. Sehr schnittreiche und extrem flache Schnittabwehr aus der Distanz (hier musste ich manchmal auch noch ein wenig Höhenkorrektur vornehmen) und sehr eklige Liftbälle, die schön auf den Tisch trudeln ohne zu hoch zu geraten. Vor allem auch kurze Ablagen, langsam angezogene Lullerbälle etc., bei denen ich mal vergesse zu drehen, ließen sich mit der Noppe annehmen, ohne zu sehr zu steigen. Manchmal konnte ich da mit Handgelenkeinsatz sogar noch ein wenig Schnitt erzeugen.
RH insgesamt: Sehr gutes Holz für einen kontrollierten Einsatz sowohl von Schwammnoppe als auch in OX. Hier erschien mir das Defence III eher härter als das Defence II, hat aber noch etwas von dem guten Gefühl, das dieses vermittelt. Das bedeutet: Es lässt sich ähnlich kontrolliert wie mit dem Defence II abwehren, aber die Gefährlichkeit ist noch ein wenig gesteigert. Einzig der flache Ballabsprung will bewältigt werden.

Zweiter Testbericht:
Jetzt habe ich mein eigenes Defence III (92g, leicht versiegelt) erhalten und spielen können. Um es kurz zu sagen: Ein absolutes Traumholz für den DtecS OX! Ich habe schon mehrere Hölzer mit dem Belag gespielt und dieses vereint wirklich eine Reihe von Vorzügen: Genug Härte für sehr gute Schnittumkehr beim Hackblock, sehr gutes, gefühlvolles Anschlaggefühl in der langen Abwehr (fast wie mit Schwamm), guter Druckschupf, sehr sicher über dem Tisch, v.a. bei der Aufschlagannahme. Sehr ähnlich zum Defence II, aber halt gefährlicher wegen der etwas größeren Härte, aber eben auch sehr viel Ballgefühl vermittelnd. Was gewöhnungsbedürtig ist der extrem flache Ballabsprung, der aber eben auch gefährlich für den Gegner ist.
Das erschwerte mir zunächst auch die Auswahl des Traningsbelages. Da ich aber vor kurzem in den Besitz eines sehr schönen (aber sehr anstrengend riechenden) Haifu Whale 2 medium in 2,0 gekommen bin, habe ich es damit mal versucht. Auch der hat hat ja eigentlich keinen hohen Ballabsprung, aber warum nicht? Ergebnis: Erstaunlich gut! Nach ein wenig Winkelanpassung und stärker geöffneten Schlägerblatt stellte sich hohe Zufriedenheit ein: extrem schnittige Aufschläge, sehr sicheres, flaches Schupfen über dem Tisch, absolut sichere und sehr giftige Blocks, sicheres Anziehen von starkem Unterschnitt,erste Versuche mit Unterschnittabwehr mit der Vorhand waren auch vielversprechend. Was noch ein wenig gewöhnungsbedürftig (aber eher vom Gefühl) ist, ist der Schuss, nachdem ich vorher mit dem Aurus Soft einen deutlich katapultigeren Belag gespielt habe.
Alles in allem eine Superkombi, die sich gut für ein Mischspiel mit Störspiel und moderner Abwehr eignet.

3. Testbericht:
Der flache Ballabsprung auf der Rückhand ist nun bewältigt, man kann mit dem DtecS OX gut reinsensen -muss sich nur trauen - dann wird das was, alles bleibt sehr sicher, sowohl am Tisch als auch aus der langen Abwehr, die mir mit dem Holz - und Gegnern, die auch wirklich angreifen - immer mehr Spaß macht.
Da lag aber auch das Problem des Haifu. Der ist zwar schön schnell, was man gut merkt, wenn man am Tisch mit schnellem Armzug anzieht, was ich aber technisch nicht wirklich gut beherrsche. Aus der Abwehr fehlte mir da aberaber der Katapult anderer Beläge, da ging mir zu viel ins Netz bzw. geriet beim Reinlöffeln zu kurz. Also habe ich in den sauren Apfel gebissen und bin nun doch zum Butterfly-Dealer. Da erwies sich im Test ein Tenergy 64 in 1,9 (ich hatte es befürchtet!) für mich als der absolut beste Belag auf diesem Holz. Weiterhin gute Kontrolle beim Schupfen über dem Tisch, bei der Schnittabwehr und beim Block, die angezogenen, gelöffelten oder geblockten Bälle aus der Halbdistanz hatten aber nun die richtige Länge und Höhe. Schuss war nicht zu wabbelig oder zu tot, Topspin und Aufschläge sind wegen des supergriffigen Obergummis sowieso supergut. Also: Bty-Belag auf Bty-Holz sehr starke Empfehlung!
Meine Kombi ist gefunden, aber das Defence III kann sicherlich für mehr Leute eine Alternative sein, bevor Ihr Euch über diverse "Säue" wieder reuevoll dem NSD zuwendet!
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Zuletzt geändert von Mikethebike am Do 30. Mai 2013, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
Sauer&Tröger Zeus - Butterfly Tenergy 05fx 1,9 - Dornenglanz OX
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Re: Butterfly Defence III

BeitragDo 30. Mai 2013, 08:58

Schöner Bericht.... Da könnte ich fast schwach werden und auch nochmal ox darauf versuchen :yes:
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MaikS

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Re: Butterfly Defence III

BeitragDo 13. Jun 2013, 09:31

Ich habe das Defence III auch 2 Abende getestet. Ich finde es hat einen traumhaften Ballanschlag, hat mich ein bisschen ein ein JSH erinnert, gar nicht an das NSD welches sich im Vergleich völlig tot spielt.
Von der Geschwindigkeit liegt es würde ich sagen in Richtung JSH, vlt etwas schneller.
Da Joola mich falsch beliefert hat, und ich erst beim Aufkleben festgestellt habe das ich da einen 2,0 Belag draufpacke, habe ich das Holz mit einem Rhyzm 42,5 in 2,0 mm gespielt, auf der RH ein Dtecs OX.
Am ersten Abend hatte ich den Belag mit frischkleber befestigt, daher ist es mir da nicht so aufgefallen, dafür gestern dann umso mehr: Das Holz hat einen der flachsten Ballabsprünge die ich je gesehen habe. Das geht gar nicht mit der VH.
So in der Kombi habe ich das noch nie erlebt: Einen "lebendigen" Ballanschlag, tolles feedback, und dann ultra flacher Absprung.
Mit dem Dtecs konnte ich in Übungen oder Matches gg OL Damen oder Bezirksoberliga Herren ohne Probleme abstechen/abwehren, aber ab OL Trainingspartnern gehen die Bälle bei mir alle drüber. Klar liegt das viel an der Technik (ich habe immer die Tendenz die Bewegung nach vorne unten zu machen statt ausschließlich Bahnschranke), aber insgesammt schon nicht so dolle.
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Variatio

Re: Butterfly Defence III

BeitragDo 13. Jun 2013, 09:33

MaikS hat geschrieben:Mit dem Dtecs ...

Na, endlich lernst du mal richtig tt-Spielen! ;) :2thumps:
Immer dieses GlAnti-Rumgekroekel, das ist doch kein Sport. :cheers:
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Material A: BBC X-Fusion TC, Nimatsu Zerberus 0,5mm, BTY Dignics 09c 1,9mm, 172g
Material B: BBC X-Fusion TC, Spinlord Leviathan OX, Donic Blue Grip V1 1,9mm, 159

'... ein sehr irritierender Mix aus Aufschlägen, VH-Angriff und Noppenhackblocks ...' (Nöppchenspieler)

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MaikS

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Re: Butterfly Defence III

BeitragDo 13. Jun 2013, 10:01

Ich glaube nicht das ich dabei bleibe. Ich wollte das mal so als Vorbereitung auf den Hellfire Test, aber der kommt zu spät. Wir starten schon im August mit der Serie, da ist 1 Monat zu wenig Zeit um eine gute Kombination zu finden.
Was ich witzig finde ist, dass ich gegen schlechtere Gegner/Partner mit der Noppe sogar teilweise besser spiele, weil die Noppe eben krummer kommt und ich auf Aufschläge mehr machen kann. Aber so eine harte Grenze, dass ab einem gewissen Topspin Niveau nix mehr geht...uuuuhhhh, dass kenne ich mit Anti nicht.
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Mikethebike

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Re: Butterfly Defence III

BeitragDo 13. Jun 2013, 10:59

Das Defence III hat tatsächlich eine superflachen Ballabsprung, aber das kann man mit einem wenig Winkelkorrektur gut ausgleichen. Dafür kommen die Bälle aus der langen Abwehr eben sehr schön flach über das Netz und das bedeutet, dass der Gegner schon mal nicht so gut Durchrohren kann, wenn der Ball mal etwas zu kurz geriet. Auf der Vorhand schadet es aber nicht, wenn der Belag eine höhere Flugkurve hat, sonst geht tatsächlich zu viel ins Netz. Ich spiele mich da mit dem Tenergy 64 immer besser ein. Was dabei vor allem sehr sicher geht, sind diese von hinten reingedrückten Bälle mit relativ offenen Blatt. Wegen des guten Katapults des Belags kommen die schön lang und wegen des flacheren Ballabsprungs nicht zu hoch. Vor allem wenn ich mich mal traue, auf lahme Topspins mal richtig fest gegenzuschlagen (so eine Mischung aus Aktivblock und Schuss aus der Distanz), ist es toll, wie sicher und plaziert die Bälle kommen.
Zum Vergleich zu NSD und JSH: Ich habe beide gespielt. Selbstverständlich ist das Defence III deutlich lebendiger als das NSD. Ich empfinde es aber beim Abhacken am Tisch und beim Druckschupf als ähnlich gefährlich und eklig. Da war das JSH nach meiner Meinung nicht so gut für geeignet.
In Bezug auf die harten Topspins ist es natürlich schon so, dass ein OX-Belag da gegen einen Schwambelag (v.a. einen GLatt-Anti) sehr im Nachteil ist, weil da das Holz zu stark durchschlägt. Ich versuche da, wenn es am Tisch passiert, einfach nur hinzuhalten (geht aber tatsächlich häufig schief, wenn der Gegner entsprechend gut ist), ansonsten nach hinten und wirklich mehr von oben nach unten oder - was zu sehr schönen "Störungen" des Gegners führt: Block mit dem NI-Belag. Das ist dann, wenn der Gegner mit einem langsamen Noppenreturn rechnet, ein sehr schöner Punkt.
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Sauer&Tröger Zeus - Butterfly Tenergy 05fx 1,9 - Dornenglanz OX
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MaikS

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Re: Butterfly Defence III

BeitragDo 13. Jun 2013, 11:22

Auch wenn Off Topic: Was ich mit der Noppe erreiche ist, dass der Gegner seltener einen festen Topspin spielen kann.
Das Problem ist: Wenn er einmal auf die Noppe eröffnet hat, komme ich da nicht mehr raus. Wenn sich die besseren Leute darauf einstellen, dass sie einfach nachziehen können statt abzulegen, ist's zu ende. Das ist halt beim Anti ganz anders. Dafür kommt es beim Anti viel häufiger zu der Situation, dass der Gegner einen festen Topspin spielt den ich überhaupt nicht fischen kann.
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Top-Spinner

Re: Butterfly Defence III

BeitragMi 19. Jun 2013, 17:09

Sooo,
ich habe mir auch mal dieses Schmuckstück geleistet und jetzt 2TE getestet. Zuvor habe ich ein Butterfly Defence Pro gespielt mit Tenergy 64 1,9 und Feint Long II 1,1. Diese Beläge habe ich auch auf dem DefenceIII nun angespielt.

Insgesammt kann ich sagen das dieses Holz sich bestens eignet für ein modernes Verteidigungsspiel, wo bisher das Defence Pro zu wenig Power hatte erfüllt das DefenceIII dieses Kriterium nun.

Viele sprachen schon über den flachen Absprung... Er ist wirklich flach, für die LN war das echt top, ich konnte besser und härter reingehen in den Ball als mit langsameren Hölzern.
Der US war dadurch bedingt größer und meine Trainigspartner müßten nun öfters Ablegen, bzw. waren genötigt paar mal mehr zu ziehen. Die US-Spitzen sind bestimmt nicht das Maximum, aber die Sicherheit und die Gewissheit, das genügend US da ist um nicht vom Tisch geballert zu werden ist schon sehr gut. Natürlich zogen/legten sie auch ins Netz...
Die Schnittvariationen fand ich einfacher zu Spielen... Ob nun mitgeschupft wurde(was durchaus geht, da das Holz schnell genung ist) oder aber Druckschupf gespielt wird, es gelang beides gut. Störeffekte konnte ich keine feststellen, benötige ich aber auch nicht!
NI-Block und Kontern geht auch, man muss nur Aktiv gegen den Ball gehen sosnt steigen die Bälle gern hoch! Das kann aber auch durchaus an dem griffigen FLII liegen. Alles was etwas höher ist kann sicher und mit genügend Geschwindigkeit auf den Tisch gebracht werden, hier zählt etwas mehr die Platzierung als die Geschwindigkeit.
Ich hatte erst bedenken ob ich mit dem Holz klar komme, da mir der Griff des Defence Pro absolut entgegenkam(gleich Kurz und breit wie beim Matsushita Pro Model). Zwischendurch testete ich mal kurz mit nem Nittak KVU rum, was aber aufgrund des Griffes bei mir durchfiel. Das drehen klappt sehr gut, der Griff ist nahezu identisch nur minimal länger(gemssen habe ich nicht), auch das Gewicht ist für mich akzeptabel, wobei es bestimmt leichtere Kombis gibt:
Tenergy 64 1,9 + DefenceIII + FLII 1,1 = 186g... Immerhin nur 5g schwerer als meine alte 8-)

Die Vorhand ermöglichte es mir auf US einfacher und druckvoller zu eröffnen, Platzierungen klappen sehr gut.
Blockspiel am Tisch ist sicherer bedingt durch den flacheren Absprung!
Gegentopspins kann man sehr gefühlvoll aber auch schnell und hart spielen, mir kam es so vor das desto härter ich spielte der Absprung immer flacher wurde, das heißt ich kann voll durchziehen und der Ball kommt drauf.
Was nicht gut funktionierte war der Schuss, der landete oft im Netz.
Die Vh-Abwehr war so lala. Aber da trainiere ich momentan eh noch dran und kann das wenig beurteilen, klappte aber mit dem alten Holz besser.
Heber kamen erst zu flach später ging es, Konter aus der HD funktionierten auch, das erstaunte mich etwas.
Wenn ich die NI auf die RH gedreht habe, so konnte ich sehr gut den Schnitt dosieren, von viel bis wenig...Kontern und gelegentlich TS Klappten auch, kann aber besser sein....
Trainigspartner waren im TTR-Bereich 1500-1800

Mein Fazit:

Rh: Ein sehr guter Ballanschlag mit dem Schwamm vom Feint LongII, variabel zu spielen, kein Störeffekt.
Vh: Insgesammt schneller ausgelegt wobei wenig Katapultempfinden, Winkelanfällig, gute Spinentwicklung, sehr gute Platzierungsmöglichkeiten.

Ich finde es gibt gewisse Ähnlichkeiten zum JSH(Tempo/Härte), aber grundsätzlich ist es ein Völlig anderes Holz da es sich steifer spielt.

Das war es erstmal... Kombi bleibt für die kommende Saison! jetzt wird sich eingespielt :thumpsup:


Edit:
Habe mir jetzt doch nochmal das VKM mit VS 401 bestellt, bin irgendwie schwach geworden :-D Der Sommer ist lang :twisted:

Edit2:
Bin nach ganz kurzem Test mit dem VKM zurück zum Defnce Pro! Die Winkelanpassung in der VH dauert doch etwas länger als gedacht, das wird dann in der nächsten Sommerpause erneut in Angriff genommen... Aber ein gutes Holz :cheers:

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Re: Butterfly Defence III

BeitragSa 20. Jul 2013, 10:20

Musste mir das gute Stück ( nochmal ) bestellen/kaufen. Bin mal gespannt wie sich der P4 1.0 darauf spielen wird.
Das Holz ist gerade im Angebot im BTY online store :wink:
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Re: Butterfly Defence III

BeitragDi 23. Jul 2013, 10:06

94gr. :geil:
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Kogser

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Re: Butterfly Defence III

BeitragDo 18. Jun 2015, 12:43

Ich muss auch sagen ich bin neu verliebt in ein Holz. Vorher war ich JSH Anhänger und habe es lange gespielt.
Finde es in der Vorhand sicherer und sogar schneller!

Bestes Abwehrholz ever

Den VH Belag werde ich nochmal wechseln von 2.0 auf MAX
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luritt

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Re: Butterfly Defence III

BeitragSa 20. Jun 2015, 19:08

Kannst du bitte noch ein bisschen mehr zum Vergleich mit dem JSH schreiben?
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Bin bei Noppentest zu finden unter LLL
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Kogser

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Re: Butterfly Defence III

BeitragMo 17. Aug 2015, 14:02

Jetzt schonimmer mehr. Anschlag ähnlich vielleicht einen Tick härter... Alles ein wenig schneller
Habe nun noch langsamere und schnellere Hölzer getestet...

Bin nun mit dem Dtecs in OX beim Defence III zurück da alles in allem
Das Zusammenspiel zwischen Gefährlichkeit, Sicherheit und Vorhandangriff Sehr gut ist
Manch andere sind gefährlich aber nicht so sicher
Andere wiederrum sicherer aber der Vorhandangriff fehlte
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Giggel

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Re: Butterfly Defence III

BeitragDi 25. Aug 2015, 13:31

Hat jemand, jetzt wo das Def 3 ja anscheinend schon wieder im Auslauf bei Bty ist das Def 4 gespielt und kann einen Vergleich liefern?
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Dies und das, Hauptsache oft was neues...

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