Aktuelle Zeit: Do 18. Jul 2019, 09:09


Anti oder nicht Anti?

  • Autor
  • Nachricht
Offline
Benutzeravatar

Noppen Matthes

  • Beiträge: 501
  • Reputation: 39
  • Verein: Phoenix TTC
  • Spielklasse: Vor Aeonen 'mal Bezirksliga WTTV
  • TTR: 0

Anti oder nicht Anti?

BeitragSo 24. Mär 2013, 06:05

Anti oder nicht Anti? Das ist die grosse Frage, die ich mir im Augenblick stelle. Ich habe mir hier im Forum einen gebrauchten, sehr glatten (war wohl gut gepflegt :mrgreen: ) ABS in 1,2 besorgt, denn ich gestern zum ersten Mal eingesetzt habe (Kombi siehe Signatur). Ich dachte ich wurde keinen Ball damit treffen und ihn dann nach einer halben Stunde frustriert weglegen. Es hat jedoch ganz gut geklappt den Ball im Spiel zu halten und die Flugkurven (Eier- und Flatterbaelle) sind derartig interessaqnt, dass ich den ganzen Abend damit weitergespielt habe. Ich habe zunaechst gegen 3 schwaechere Leute gespielt, was zum Eingewoehnen wohl ganz gut war. Ich habe dann gegen 2 starke Leute gespielt gegen die es sonst immer recht knapp zugeht, und habe beide Matches im 5. Satz vergeigt, was aber nicht unbedingt am Anti lag sondern eher daran, dass ich die hohen Baelle die zurueck kamen mit der VH vergeigt habe, woran man sieht wie wichtig das Umschalten von RH auf VH ist. Die Flugkurven und die Gefaehrlichkeit sind mE wesentlich hoeher als mit LN. Was auf Anhieb gut klappte war Druckschupf, Aufschlagannahme und allgemein den Ball im kurz-kurz im Spiel halten. Der Block auf TS war noch etwas gewoehnungsbeduerftigt, insbesondere, dass man das Ballt weiter oeffnen muss als mit MLN. Heute habe ich mit meinem Coach (USATT ca. 2300; TTR somit ca. 1950) gespielt und er meinte ich sollte es lassen und mit meiner Noppe weiterspielen, da man mit dem Ding nicht angreifen kann. Er hatte das Spiel ziemlich schnell durchschaut und er hat mir dann die Baelle lang mit US in die RH auf den Anti gespielt und den naechsten Ball dann direkt auf meine offene VH durchgeladen, da der Balll ja aufgrund der SU mit TS zurueckkommt.

Zusammenfassend hat es fuer 2-mal spielen wesentlich besser mit dem ABS geklappt als ich dachte (vielleicht habe ich ja ein Naturtalent fuer das Ding 8-)) und es hat mir richtig viel Spass gemacht. Ich bin jetzt ganz hin und her gerissen und weiss nicht ob ich dabei bleiben soll oder nicht. Anti oder nicht Anti? Mir ist schon klar, dass ich sehr viel damit trainieren muesste, insbesondere den Uebergang RH/VH und mein Spiel insgesammt umstellen muesste.

P.S.: Das Intensity Carbon scheint wirklich gut mit dem ABS zu hamonieren, den die SU war der Hammer. :geil:
  • 0

Holz: Alser Allround 5
VH: DHS H3 Neo 2,1 mm
RH: Dr. Neubauer ABS2 2,5mm

Anti rules!
Offline
Benutzeravatar

moertelsaeckchen

  • Beiträge: 735
  • Reputation: 2
  • Verein: WTTV
  • Spielklasse: 1.Kreisklasse
  • TTR: 1400

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragSo 24. Mär 2013, 12:40

So ab und an spiele ich auch mit dem Gedanken einfach mal einen Anti zu probieren.

Ich denke, man sollte das machen wozu man Lust hat. Wenn einem der Erfolg nicht so wichtig ist, wieso sollte man
das dann nicht einfach mal probieren. Vielleicht ist es ja dann doch plötzlich genau das, was man schon länger gesucht hat.
:thumpsup:
  • 0

Lion Absolute Intact - VH Stiga Airoc M 1,9 rot - RH schwarzer YAP 2,0
Offline
Benutzeravatar

Coxeroni

  • Beiträge: 1180
  • Reputation: 21
  • Verein: SpVgg Thalkirchen
  • TTR: 1467

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragSo 24. Mär 2013, 13:24

Kann man mit dem GlAnti nicht auch auf US angreifen? Also ganz angriffslos bist du dann ja nicht.
  • 0

P1 1.8 | Darker 7p.2a-df | P1R 1.1
Offline
Benutzeravatar

Noppov

  • Beiträge: 114
  • Reputation: 0
  • Spielklasse: Bezirksklasse
  • TTR: 1600

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragSo 24. Mär 2013, 15:42

Ich hab letztes Jahr im Sommer meinen Versuch mit dem ABS 1,2mm gestartet. Es hat echt Spaß gemacht, natürlich vor allem die starke Spinumkehr bei reinem Hinhalteblock. Nach ein paar Wochen habe ich festgestellt: Wenn ein Gegner alles anzieht, dann ist der Anti super. Wenn aber die Gegner anfangen mitzudenken dh legen, schnittlos spielen etc dann ist es mit dem Glanti weeesentlich schwieriger als mit meinem alten dtecs. Grund: Der anti ist wesentlich winkelanfälliger auf unterschiedlichen spin und ich kann von selbst keinen Spin erzeugen. Auch der lift - Angriff ist mit anti harmloser als mit Noppe da die Gegner zu oft richtig antizipieren. Ich hab gegen viele Spieler, gegen die ich sonst knapp gewinne, mit dem ABS verloren und gegen ein TS Monster gewonnen, gegen das ich sonst immer verliere.

Aber: Ich bin mir sicher, wenn man sich das Schlägerdrehen angewöhnt sieht es wieder ganz anders aus. Denn dann kann man die ganzen leeren Bälle die die Gegner auf den anti spielen schön angreifen usw. (recht gut zu sehen z.B. bei sabby).

Insgesamt denke ich, wenn man nah am Tisch spielt ist es für die meisten mit Noppe besser, solange die Mehrheit der Gegner nicht solch starke TS Spieler sind, dass man oft verliert weil man mit der Noppe den Ball einfach nicht geblockt bekommt. Der anti hat ein geringeres Trefferfenster, erfordert mehr Konzentration und Ballgefühl und möchte Topspins haben. Wenn man sich jedoch ein ordentliches anti Spiel aneignet, hat man am Tisch mehr Potenzial als mit Noppe (natürlich gibts Ausnahmen, aber eher wenige).
  • 0

TSP Balsa 2.5 - Adidas P7 1,8 - Dtecs alt ox
Offline
Benutzeravatar

Noppen Matthes

  • Beiträge: 501
  • Reputation: 39
  • Verein: Phoenix TTC
  • Spielklasse: Vor Aeonen 'mal Bezirksliga WTTV
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragSo 24. Mär 2013, 19:21

Coxeroni hat geschrieben:Kann man mit dem GlAnti nicht auch auf US angreifen? Also ganz angriffslos bist du dann ja nicht.

Ja, das hast Du wohl recht, das soll wohl gehen. Man kann da wohl so eine Art Lift und/oder Druckschupf spielen. Das mit dem Druckschupf habe ich gestern probiert; wenn man mit senkrechtem Blatt (muss wohl aehnlich wie bei einer LN sein) schnell dagegen geht kommen da interessante Dinger raus. Muesste man wohl mehr trainieren...

Noppov hat geschrieben:Aber: Ich bin mir sicher, wenn man sich das Schlägerdrehen angewöhnt sieht es wieder ganz anders aus. Denn dann kann man die ganzen leeren Bälle die die Gegner auf den anti spielen schön angreifen usw. (recht gut zu sehen z.B. bei sabby).

Schlägerdrehen koennte schwer werden, da ich nie wirklich NI auf RH gespielt habe, aber man kann es ja trainieren, zumindest hoehere Baelle abschiessen.

Noppov hat geschrieben:Insgesamt denke ich, wenn man nah am Tisch spielt ist es für die meisten mit Noppe besser, solange die Mehrheit der Gegner nicht solch starke TS Spieler sind, dass man oft verliert weil man mit der Noppe den Ball einfach nicht geblockt bekommt.

Ich spiele uebrigens sonst MLN (Diamant) auf der RH, wobei meine Hauptschlaege Block und Eroeffnen auf US sind. Ich habe nie wirklich mit LN gespielt.
  • 0

Holz: Alser Allround 5
VH: DHS H3 Neo 2,1 mm
RH: Dr. Neubauer ABS2 2,5mm

Anti rules!
Offline

steve111

  • Beiträge: 267
  • Reputation: 9
  • Verein: sg dillenburg
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragSo 24. Mär 2013, 23:54

solltest bei dem ABS bleiben.
denke aber ,es kommen auch rückschläge.ein halbes jahr gewöhnung musst du mit dem ABS
schon einkalkulieren.
aber wenn du ihn beherscht wird dein spiel gefährlicher.
  • 0

Offline
Benutzeravatar

Noppen Matthes

  • Beiträge: 501
  • Reputation: 39
  • Verein: Phoenix TTC
  • Spielklasse: Vor Aeonen 'mal Bezirksliga WTTV
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 01:11

steve111 hat geschrieben:solltest bei dem ABS bleiben.
denke aber ,es kommen auch rückschläge.ein halbes jahr gewöhnung musst du mit dem ABS
schon einkalkulieren.
aber wenn du ihn beherscht wird dein spiel gefährlicher.

Danke steve! :wink: Genau das werde ich jetzt versuchen.
  • 0

Holz: Alser Allround 5
VH: DHS H3 Neo 2,1 mm
RH: Dr. Neubauer ABS2 2,5mm

Anti rules!
Offline

steve111

  • Beiträge: 267
  • Reputation: 9
  • Verein: sg dillenburg
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 07:15

matthes,versuche schon von anfang an das drehen zu lernen.wen du es beherscht bringt es dir viel.
denke aber auch daran,es wird rückschläge geben.
und dann nicht aufgeben.
es ist wie im leben mit dem belag,auf ein tief folgt auch wieder ein hoch.
musst nur aufpassen,du gewinnst gegen sehr gute gegner ,kannst aber auch gegen schlechte verlieren.
ist zz mein problem.
  • 0

Offline

MaikS

  • Beiträge: 1022
  • Reputation: 32
  • Verein: Torpedo Göttingen
  • Spielklasse: OL
  • TTR: 2020

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 12:10

Der Anti hat seine klaren Vor und seine klaren Nachteile.
Ich persönlich kann z.B. gar nicht mit dem Anti angreifen. Sprich lange US Bälle auf den Anti müssen eigentlich ab einem gewissen Niveau gedreht oder umlaufen werden. Dafür reicht bis zu diesem Niveau auch ein Wischer, und der ist dann oft sogar effektiver und sicherer als die meisten Topspins (eben auf diesem Nveau).
Ein sehr zweischneidiges Schwert ist der Anti bei der Aufschlagannahme:
Am WE habe ich gegen 3 sehr gute Aufschläger gespielt und einen schlechten.
Gegen 2 hatte ich massive Probleme mit dem Return. Einer hat sich die Bälle in seine OX Kurznoppe volles Brett reingeschmissen, sprich ich konnte nur weich eröffnen, die hat er abgeschossen, oder mit dem Anti zurückspielen, die hat er dann ebenfalls abgeschossen, da in den Aufschlägen mini US drin war und vom Anti eben mit leichtem OS zurückkommen.

Der zweite, eigentlich der mit den schlechtesten Aufschlägen, hat einfach immer leer sehr flach in meine VH aufgeschlagen, alternativ, langer kicker in die RH. Da der VH Flip der einzige Schlag im TT ist, den ich nicht kann, hats nach dem Return meist rums gemacht.
Dafür hat der eigentlich beste Aufschläger, reihenweise meine Returns weggespielt.

Was ich damit sagen will: Spielen die Gegner clever auf den Anti, siehst du extrem alt aus. Spielen sie nicht so clever, geht es anders rum.

Dazu ist die Tischabdeckung extrem schwer. Um den Ball gut mit dem Anti anzunehmen, muss der Ellenbogen hoch stehen, am besten über dem Schlägerkopf. Dazu muss der Ball früh getroffen werden, im Idealfall vor dem höchsten Punkt. Je später der Treffpunkt, um so unsicherer wird der Schlag.
Um den Ball mit der VH anzunehmen, muss der Ellenbogen aber tief sein, der Balltreffpunkt idR später als beim Antiball.
Als duetlich schwerer als mit 2xNI, wo ich einfach auf der gleichen Ebene über den Ellenbogen den Unterarm drehen kann.

Bei schnellen ankommenden Bällen bin zumindest ich dadurch gezwungen, mich schon vorher zu entscheiden welche Seite ich spiele.
Das ist aber eine Sache die man keinem Trainer erklären kann. Oder zumindest nicht unserem. Als ich darüber am WE mit ihm gesprochen habe, meinte er dann irgendwann: Ok, dann hat das Spielsystem keine Zukunft.
  • 0

Offline

Super-Groby

  • Beiträge: 168
  • Reputation: 4
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 14:32

Wer mit anti sehr variabel spielt, kann wohl was daraus machen. Vor allen Dingen schön drehen usw.
Wer damit nur passiv spielt und 90% mit dem Anti, der hat's gegen clevere Gegner schon extrem schwer. :cry:
  • 0

Viele Grüße Ralf

Grubba Carbon / KMD. --- BombTalent OX --- Tenergy 05 1,9mm 158 Gramm

Reserve:
ALL+ <> Tenergy 05 <> TDecs OX
Offline

steve111

  • Beiträge: 267
  • Reputation: 9
  • Verein: sg dillenburg
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 15:16

Super-Groby hat geschrieben:Wer mit anti sehr variabel spielt, kann wohl was daraus machen. Vor allen Dingen schön drehen usw.
Wer damit nur passiv spielt und 90% mit dem Anti, der hat's gegen clevere Gegner schon extrem schwer. :cry:


einfach gesagt,stimmt aber zu 100%.
  • 0

Offline
Benutzeravatar

Defensiv-Anti

  • Beiträge: 357
  • Reputation: 15
  • TTR: 1600

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 15:28

steve111 hat geschrieben:
Super-Groby hat geschrieben:Wer mit anti sehr variabel spielt, kann wohl was daraus machen. Vor allen Dingen schön drehen usw.
Wer damit nur passiv spielt und 90% mit dem Anti, der hat's gegen clevere Gegner schon extrem schwer. :cry:


einfach gesagt,stimmt aber zu 100%.

...und trifft in mindestens gleichem Maße auf Noppen zu.
  • 0

Folivora + 729 + ABS
Offline
Benutzeravatar

Cogito

  • Beiträge: 2320
  • Reputation: 78
  • Spielklasse: 1. KK
  • TTR: 1392

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 15:33

Defensiv-Anti hat geschrieben:
Super-Groby hat geschrieben:Wer mit anti sehr variabel spielt, kann wohl was daraus machen. Vor allen Dingen schön drehen usw.
Wer damit nur passiv spielt und 90% mit dem Anti, der hat's gegen clevere Gegner schon extrem schwer. :cry:


einfach gesagt,stimmt aber zu 100%.

...und trifft in mindestens gleichem Maße auf Noppen zu.[/quote]

Nein, eben nicht in gleichem Maße. Zwar ist ein derartiges 90%-Passiv-System auch mit LN nachteilig aber mit GlAnti noch viel viel nachteiliger.
  • 0

einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
Offline
Benutzeravatar

Noppen Matthes

  • Beiträge: 501
  • Reputation: 39
  • Verein: Phoenix TTC
  • Spielklasse: Vor Aeonen 'mal Bezirksliga WTTV
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 15:36

Cogito hat geschrieben:Nein, eben nicht in gleichem Maße. Zwar ist ein derartiges 90%-Passiv-System auch mit LN nachteilig aber mit GlAnti noch viel viel nachteiliger.

Ja, wieso? Koennetest Du das etwas weiter ausfuehren. Wobei ich nicht vorhabe passiv zu spielen, was ich jetz mit der Noppe nicht mache.
  • 0

Holz: Alser Allround 5
VH: DHS H3 Neo 2,1 mm
RH: Dr. Neubauer ABS2 2,5mm

Anti rules!
Offline

MaikS

  • Beiträge: 1022
  • Reputation: 32
  • Verein: Torpedo Göttingen
  • Spielklasse: OL
  • TTR: 2020

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 15:42

Cogito hat geschrieben:
Defensiv-Anti hat geschrieben:
Super-Groby hat geschrieben:Wer mit anti sehr variabel spielt, kann wohl was daraus machen. Vor allen Dingen schön drehen usw.
Wer damit nur passiv spielt und 90% mit dem Anti, der hat's gegen clevere Gegner schon extrem schwer. :cry:


einfach gesagt,stimmt aber zu 100%.

...und trifft in mindestens gleichem Maße auf Noppen zu.


Nein, eben nicht in gleichem Maße. Zwar ist ein derartiges 90%-Passiv-System auch mit LN nachteilig aber mit GlAnti noch viel viel nachteiliger.[/quote]
Es kommt nicht auf das passiv an, es kommt auf den cleveren Gegner an.
Der Vorteil einer GrLN ist, dass man relativ einfach auch über die Materialseite Druck aufbauen kann.
  • 0

Offline
Benutzeravatar

Defensiv-Anti

  • Beiträge: 357
  • Reputation: 15
  • TTR: 1600

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 16:04

Cogito hat geschrieben:
Defensiv-Anti hat geschrieben:
steve111 hat geschrieben:einfach gesagt,stimmt aber zu 100%.
...und trifft in mindestens gleichem Maße auf Noppen zu.
Nein, eben nicht in gleichem Maße. Zwar ist ein derartiges 90%-Passiv-System auch mit LN nachteilig aber mit GlAnti noch viel viel nachteiliger.

Das liegt dann wohl im Auge des Betrachters.
Meiner Meinung nach liegt für den passiven Tischkrökler die Herausforderung darin, den Glanti zu kontrollieren, d.h. sich an die anderen und ungewohnten Winkel zu gewöhnen, so dass man irgendwann in jeder Situation intuitiv richtig hinhält.
Wenn man es schafft, die Quote der leichten Fehler aufs vorherige Noppenniveau zu senken, dann ist der Anti einfach von sich aus variabler. D.h. du spielst immer den gleichen Schupf/Block (Schwierigkeit: Der Schupf/Block muss leider vom Winkel an den Schlag des Gegners angepasst werden), aber der Gegner bekommt immer andere Schnittvariationen.
Wenn du hingegen mit der Noppe immer den gleichen Schupf/Block spielst, dann ist das zwar erstmal einfacher, weil die Winkel gewohnter sind und nicht so stark angepasst werden müssen, aber deine Bälle sind dann mit Noppe kein bisschen variabel.

Klar, wenn der Gegner zu gut, zu schlau oder sonstwas ist, verliert man eh. Egal welches Material. Aber ich bin fest überzeugt, der Anti machts dem Gegner schwerer. Selbst wenn man nur passiv spielt.
  • 0

Folivora + 729 + ABS
Offline
Benutzeravatar

Defensiv-Anti

  • Beiträge: 357
  • Reputation: 15
  • TTR: 1600

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 16:07

MaikS hat geschrieben:Der Vorteil einer GrLN ist, dass man relativ einfach auch über die Materialseite Druck aufbauen kann.

Da stimme ich zu. Wer das gut kann oder sogar sein Spiel darauf aufbaut, der sollte niemals zum Glanti wechseln. Ich war darin nie gut, auch wenns "relativ einfach" ist.
  • 0

Folivora + 729 + ABS
Offline

tommes

  • Beiträge: 179
  • Reputation: 3
  • TTR: 1703

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 16:21

Defensiv-Anti hat geschrieben:
MaikS hat geschrieben:Der Vorteil einer GrLN ist, dass man relativ einfach auch über die Materialseite Druck aufbauen kann.

Da stimme ich zu. Wer das gut kann oder sogar sein Spiel darauf aufbaut, der sollte niemals zum Glanti wechseln. Ich war darin nie gut, auch wenns "relativ einfach" ist.



Ich stehe zZ 24:3 und spiele sehr aggressiv mit dem d-tecs OX.

Aber in den letzten spielen habe ich einfach keine Motivation mehr gehabt. :(
Zwei spiele verloren, gegen den besten der Liga. Ansonsten kommt keiner mehr, der mich fordert. :roll:

Letztes Punktspiel hab ich meine Quittung für mein Motivationsloch bekommen. Ich verlor gegen einen, der ca. 200 Punkte schlechter ist, als ich. :banghead:

Also, ich spiele die noppe sehr offensiv und schließe dann mit der VH ab.

DAS will ich jetzt in der Sommerpause mit einem Glanti probieren. Und ich bin total motiviert :geil:

Lg Thomas
  • 0

Einen schönen Tag noch, und immer nett grüßen.... :-)

bei Noppentest tommes und bei PMB auch tommes





Holz: Rosenkavalier D

VH: Tenergy 05 1,9mm rot

RH: Joola Badman OX schwarz
Offline
Benutzeravatar

Noppen Matthes

  • Beiträge: 501
  • Reputation: 39
  • Verein: Phoenix TTC
  • Spielklasse: Vor Aeonen 'mal Bezirksliga WTTV
  • TTR: 0

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 16:33

@Maik: vielen Dank fuer Deine detailierten Ausfuehrungen. :thumpsup: Gibt es eigentlich irgendwo ein Video von Dir?

Wenn man gegen clevere Leute spielt wird es immer schwer egal was fuer ein Material (LN, MLN oder GlAnti) man hat, da man generell bestimmte Nachteile mit dem Material hat (z.B. man kann keinen eigenen Schnitt erzeugen), was gute Leute ausnutzen koennen. Das kann und ist mir auch genauso passiert mit MLN, daher ist es auch kein Argument nicht zum GlAnti zu wechseln. Wobei mir meine Erfahrung lehrt, dass es mehr "blinde" als "clevere" Spieler gibt.

@tommes: was fuer eine Liga spielst Du zurzeit mit dem Dtecs?
Ich persoenlich wollte auch eine neue Herausforderung und verspreche mir neue Motivation.
  • 0

Holz: Alser Allround 5
VH: DHS H3 Neo 2,1 mm
RH: Dr. Neubauer ABS2 2,5mm

Anti rules!
Offline
Benutzeravatar

Cogito

  • Beiträge: 2320
  • Reputation: 78
  • Spielklasse: 1. KK
  • TTR: 1392

Re: Anti oder nicht Anti?

BeitragMo 25. Mär 2013, 17:48

Defensiv-Anti hat geschrieben:..., dann ist der Anti einfach von sich aus variabler. D.h. du spielst immer den gleichen Schupf/Block (Schwierigkeit: Der Schupf/Block muss leider vom Winkel an den Schlag des Gegners angepasst werden), aber der Gegner bekommt immer andere Schnittvariationen.
Wenn du hingegen mit der Noppe immer den gleichen Schupf/Block spielst, dann ist das zwar erstmal einfacher, weil die Winkel gewohnter sind und nicht so stark angepasst werden müssen, aber deine Bälle sind dann mit Noppe kein bisschen variabel....


Das klingt vernünftig. Dem steht dann das oben erwähnte Argument gegenüber, dass man mit einer LN selber Druck aufbauen kann; andererseits kann man dann kaum noch von passivem Spiel reden.

p.s. ich werde jetzt mal solange darüber nachdenken, bis mir was anderes gegen GlAnti einfällt. Ich kann und will daher den Kram nicht spielen :mrgreen: .
  • 0

einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
Nächste

Zurück zu Antis und GlAntis

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron