Sauer&Tröger Hellfire Long
- E-Highlander
- Beiträge: 537
- Registriert: Mi 19. Sep 2012, 14:18
- Verein: FV 1912 Wiesental
- Spielklasse: Bezirksklasse
- TTR: 1550
- Kontaktdaten:
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Sprecht ihr eigentlich vom alten oder neuen D.Tecs, wenn ihr den Hellfire vergleicht?
Hauptschläger: Holz: Joola Toni Hold White Spot, VH: Victas VS>401 1,8mm, RH: Grass D'Tecs OX.
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Hallo zusammen
hier ein kurzes Video vom ersten Training.
viewtopic.php?f=42&t=1381&p=12941#p12939
Ob der Hellifre meinen D.Tecs ablösen wird, wage ich noch nicht zu sagen. Was ich aber wage, ist zu sagen: Der Hellfire ist die mit Abstand beste Neuentwicklung der letzten Jahre und hat für mich absolut Potential die neue
zu werden.
Getestet habe ich den Hellfire auf einem NSD in rot ox.
Mein Referenzbelag ist der D.Tecs.
Der Belag ist sicher, extrem sicher - sobald der Gegner Rotation gibt. Tut er das nicht, hatte ich meine Probleme. Ich nehme aber an, dass das am deutlich geringeren Tempo und Katapult des Hellfire liegt.
Auffällig war auch die sehr flache Flugkurve beim Hackblocken. Immer wieder hat mein Partner den Ball auf die eigene Tischhälfte gezogen - was mit Sicherheit nicht an der Rotation liegt, denn er hatte das Problem meist auf Bälle in die er relativ wenig Spin gelegt hat.
Auffällig ist auch die extrem hohe Kontrolle beim Block. Ich bin kein guter Blockspieler, konnte aber wirklich sicher blocken.
Auffällig sind auch die Offensivmöglichkeiten (bei Konterbewegungen). Hier kann man "fast" wie mit einem NI Belag kontern - zumindest den ersten Ball.
Schwierigkeiten hatte ich dagegen bei meinem besten Schlag, dem Druckschupf. Keine Ahnung warum, aber der wollte nicht wie er sollte.
Insgesamt ein wirklich toller Belag. Ich werde ihn am Wochenende bei einem Freundschaftsspiel einsetzen und dann mal schaun...
Viele Grüsse
Benjamin
hier ein kurzes Video vom ersten Training.
viewtopic.php?f=42&t=1381&p=12941#p12939
Ob der Hellifre meinen D.Tecs ablösen wird, wage ich noch nicht zu sagen. Was ich aber wage, ist zu sagen: Der Hellfire ist die mit Abstand beste Neuentwicklung der letzten Jahre und hat für mich absolut Potential die neue
Getestet habe ich den Hellfire auf einem NSD in rot ox.
Mein Referenzbelag ist der D.Tecs.
Der Belag ist sicher, extrem sicher - sobald der Gegner Rotation gibt. Tut er das nicht, hatte ich meine Probleme. Ich nehme aber an, dass das am deutlich geringeren Tempo und Katapult des Hellfire liegt.
Auffällig war auch die sehr flache Flugkurve beim Hackblocken. Immer wieder hat mein Partner den Ball auf die eigene Tischhälfte gezogen - was mit Sicherheit nicht an der Rotation liegt, denn er hatte das Problem meist auf Bälle in die er relativ wenig Spin gelegt hat.
Auffällig ist auch die extrem hohe Kontrolle beim Block. Ich bin kein guter Blockspieler, konnte aber wirklich sicher blocken.
Auffällig sind auch die Offensivmöglichkeiten (bei Konterbewegungen). Hier kann man "fast" wie mit einem NI Belag kontern - zumindest den ersten Ball.
Schwierigkeiten hatte ich dagegen bei meinem besten Schlag, dem Druckschupf. Keine Ahnung warum, aber der wollte nicht wie er sollte.
Insgesamt ein wirklich toller Belag. Ich werde ihn am Wochenende bei einem Freundschaftsspiel einsetzen und dann mal schaun...
Viele Grüsse
Benjamin
Zuletzt geändert von Nimzo am Mi 31. Jul 2013, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.
- Holz: Dr. Neubauer Hercules
- VH: Spinlord Waran 1.8 schwarz
- RH: Dr. Neubauer Buffalo 1,8
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Nimzo hat geschrieben:...
Auffällig war auch die sehr flache Flugkurve beim Hackblocken. ....
Auffällig ist auch die extrem Hohe Kontrolle beim Block. Ich bin kein guter Blockspieler, konnte aber wirklich sicher blocken.
....
Noch nie habe ich von dir so schlechte und hoch abspringende (Block)Bälle gesehen. Nachdem ich mir das am Anfang verwundert angesehen habe, bin ich zum Ende des Videos gegangen, weil ich dachte, dass du es dann gepackt haben wirst - aber immer noch diese Türme.
einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
- E-Highlander
- Beiträge: 537
- Registriert: Mi 19. Sep 2012, 14:18
- Verein: FV 1912 Wiesental
- Spielklasse: Bezirksklasse
- TTR: 1550
- Kontaktdaten:
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Das Ende des Videos ist der Anfang 
Hauptschläger: Holz: Joola Toni Hold White Spot, VH: Victas VS>401 1,8mm, RH: Grass D'Tecs OX.
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Banane: ich bin jetzt auch nochmal in die Mitte gesprungen. Immer noch in New York.E-Highlander hat geschrieben:Das Ende des Videos ist der Anfang
einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
hehe ich meinte ja auch den Absprung auf dem Tisch, nicht von meinem Schläger 
- Holz: Dr. Neubauer Hercules
- VH: Spinlord Waran 1.8 schwarz
- RH: Dr. Neubauer Buffalo 1,8
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Hallo Nimzo,
hier eine Anmerkung nach meinen ersten Trainingsversuchen
mit dem Hellfire.
Nach meinen Erkenntnissen verträgt der Hellfire keine
NI - Schupftechnik, der Rückschlag mit geöffnetem Schlägerblatt
auf abgelegte Bälle gerät des öfteren zu hoch.
Der Einschlag ist vorprogrammiert.
Wenn man jedoch diese Bälle per Seitwischer beantwortet,
zeigt der Hellfire erst richtig was er kann.
Wenn man diesen Belag offensiv mit Seitwischer o.
Druckschupf spielt und sich von der NI Schupftechnik
verabschiedet, ist die Eröffnung für den Gegner
schwieriger, da die Bälle nach Seitwischer o. Druckschupf
schnell und flach gespielt werden können.
Wenn du dir mal das Video von lnkn ( Till Körner ) ansiehst,
weißt du was ich meine.
http://www.youtube.com/watch?v=_IAX1IiX ... height=505
Dieser Belag ist für die Spielweise von Till wie gemacht.
Gruß Andreas
hier eine Anmerkung nach meinen ersten Trainingsversuchen
mit dem Hellfire.
Nach meinen Erkenntnissen verträgt der Hellfire keine
NI - Schupftechnik, der Rückschlag mit geöffnetem Schlägerblatt
auf abgelegte Bälle gerät des öfteren zu hoch.
Der Einschlag ist vorprogrammiert.
Wenn man jedoch diese Bälle per Seitwischer beantwortet,
zeigt der Hellfire erst richtig was er kann.
Wenn man diesen Belag offensiv mit Seitwischer o.
Druckschupf spielt und sich von der NI Schupftechnik
verabschiedet, ist die Eröffnung für den Gegner
schwieriger, da die Bälle nach Seitwischer o. Druckschupf
schnell und flach gespielt werden können.
Wenn du dir mal das Video von lnkn ( Till Körner ) ansiehst,
weißt du was ich meine.
http://www.youtube.com/watch?v=_IAX1IiX ... height=505
Dieser Belag ist für die Spielweise von Till wie gemacht.
Gruß Andreas
Holz: Cogito Code 164 - gerade
VH : Andro Rasanter 42 - 2,0 mm rot
RH : Pimplepark Cluster - OX schwarz
Holz: Cogito Code 169 - gerade
VH : Andro Rasanter 42 - 2,0 mm rot
RH : Pimplepark Cluster - OX schwarz
Wer nicht kämpft, hat schon verloren !
VH : Andro Rasanter 42 - 2,0 mm rot
RH : Pimplepark Cluster - OX schwarz
Holz: Cogito Code 169 - gerade
VH : Andro Rasanter 42 - 2,0 mm rot
RH : Pimplepark Cluster - OX schwarz
Wer nicht kämpft, hat schon verloren !
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Ich auch.Nimzo hat geschrieben:hehe ich meinte ja auch den Absprung auf dem Tisch, nicht von meinem Schläger
einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
stimmt, ich muss zugeben, auf dem Video sieht das zum Teil recht hoch aus... "gefühlt war es aber flach" 
- Holz: Dr. Neubauer Hercules
- VH: Spinlord Waran 1.8 schwarz
- RH: Dr. Neubauer Buffalo 1,8
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Nicht nur zu hoch, auch viel zu lang ! Schupfer vom "Angreifer" nach nem Topspin gehn auch eher drüber.Nimzo hat geschrieben:stimmt, ich muss zugeben, auf dem Video sieht das zum Teil recht hoch aus... "gefühlt war es aber flach"
Gibt die ersten 2 Minzuten keinen einzigen Ballwechsel !
Viscaria, VH Airoc S 2,1mm, schwarz , RH Airoc M 1,7mm, rot
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Elvis56 hatte dies im OOAK gepostet und mich gebeten, hier eine Übersetzung einzustellen. Ich gebe mal eine Zusammenfassung:First of all: this will be a somewhat negative post about hellfire but it is absolutely not meant as an attack against sauer/troger.
Haggis was so right when he said they should check every sheet before they send it out.....
I went to the local TT shop today to have a look at hellfire and buy at least one sheet. As I read the sheets were somewhat small I brought several blades with me. Fortunately and surprisingly the sheets were large enough for all my blades. Another surprise: hellfire comes with a glue layer already applied to the rubber, something I had not read about before. So far so good.
Then I inspected the rubber and noticed it was cut at an angle, top left had 2 rows of pips more than top right. Then I noticed glue stains on the label area. I also noticed fingerprints which I assumed were mine so I tried to wipe the fingerprints of. This was however not possible as the fingerprints were IN THE RUBBER! Yes not on but in the rubber.
We opened another package and this one was even worse with fingerprints all over and again glue stains. Both were red 0x sheets. We did not unpack any black sheets but comparing black and red in the packaging showed a clear difference in pip distance, on the black sheet pips were further apart.
All this combined made me decide not to buy the hellfire, a rubber I have been looking forward to for months.
I assume there are good sheets of hellfire out there but this batch was clearly not good.
- Belag schief geschnitten; oben links 2 Reihen Noppen mehr als oben rechts
- Kleberreste (der Belag war rückseitig mit Kleber vorbeschichtet) auch im Schriftfeld
- Fingerabdrücke im Gummi (nicht obendrauf von ihm, sondern im Gummi imprägniert)
- diese Mängel auch bei weiteren neuen Belägen
- deutlich sichtbare Unterschiede im Noppenabstand zwischen roten und schwarzen Belägen (=> schwarz mit weiterem Abstand)
Er hat dann auf den Kauf verzichtet.
p.s. was mich angesichts des unterschiedlichen Noppenabstandes interessieren würde: gibt es etwa auch größere Unterschiede in der Noppenlänge ? Und zwar nicht nur zwischen den verschiedenen Farben sondern auch innerhalb derselben Farbe ? Hintergrundinformation zu meiner Frage: für die Produktion eines Belages werden mehrere Gußformen angefertigt, die eigentlich alle gleich sein sollten.
einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
06/2017-heute: Keyshot Light, VH Joola Rhyzer 43 max r, RH DTecs ox s
11/2015-05/2017: Keyshot Light, VH: Donic Acuda Blue P3 2.0 r, RH: LSD ox s
11/2013-10/2015: Keyshot Light, VH: Tenergy 64 1.9 r, RH: DTecs ox s
05/2013-11/2013: Defence II, VH: Tenergy 64 1.9 r, RH: DTecs ox s
11/2012-05/2013: Keyshot Light, VH: Tenergy 05 FX 2.1 r, RH: DTecs ox s
10/2011-11/2012: Holz: Keyshot Light, VH: Tenergy 05 2.1 r, RH: DTecs ox s
davor: Holz: Tachi 4005, VH: Hexer+ 2.1 r, RH: DTecs ox s
11/2015-05/2017: Keyshot Light, VH: Donic Acuda Blue P3 2.0 r, RH: LSD ox s
11/2013-10/2015: Keyshot Light, VH: Tenergy 64 1.9 r, RH: DTecs ox s
05/2013-11/2013: Defence II, VH: Tenergy 64 1.9 r, RH: DTecs ox s
11/2012-05/2013: Keyshot Light, VH: Tenergy 05 FX 2.1 r, RH: DTecs ox s
10/2011-11/2012: Holz: Keyshot Light, VH: Tenergy 05 2.1 r, RH: DTecs ox s
davor: Holz: Tachi 4005, VH: Hexer+ 2.1 r, RH: DTecs ox s
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Fingerabdrücke?!? Jawohl....... hat meiner auch! Dachte erst ich gucke nicht richtig. Version ohne Folie und ox.
Plus die rückseitig gelochten und schief geschnittenen Quadrate, reicht die Qualität im besten Fall für einen Vergleich mit den günstigsten Chinanoppen. Kann man qualitativ leider nicht mit einem Bomb Talent, National Pogo oder Blitzschlag vergleichen. Made in Germany würde mich seeeehr wundern....
Test erfolgt demnächst, voraussichtlich mit HD-Video!
Plus die rückseitig gelochten und schief geschnittenen Quadrate, reicht die Qualität im besten Fall für einen Vergleich mit den günstigsten Chinanoppen. Kann man qualitativ leider nicht mit einem Bomb Talent, National Pogo oder Blitzschlag vergleichen. Made in Germany würde mich seeeehr wundern....
Test erfolgt demnächst, voraussichtlich mit HD-Video!
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Danke für die Übersetzung!
-
ed von schleck
- Beiträge: 166
- Registriert: Mi 17. Okt 2012, 19:18
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Mich wundern die extremst differierenden testberichte.
Produktionsschwankung?
Selbst wenn man, als neutraler betrachter, die extremwertungen, wie beim wasserspringen, wegdenkt, sind völlig unterschiedliche meinungen dabei.
Kann es evtl. sein, dass der ein oder andere verdrängt hat, dass es sich um eine GRIFGIGE NOPPE handelt?
Oder das teil ist extremst holzabhängig oder, wie glattantis, eher für einen speziellen stil geeignet.
Klar, im vid von seppes und pascal sind die topszenen zusammengeschnitten, aber die effekte sind deutlich sichtbar.
Wer aber am tisch grossen US erwartet hatte sollte nochmal das video schauen...
Produktionsschwankung?
Selbst wenn man, als neutraler betrachter, die extremwertungen, wie beim wasserspringen, wegdenkt, sind völlig unterschiedliche meinungen dabei.
Kann es evtl. sein, dass der ein oder andere verdrängt hat, dass es sich um eine GRIFGIGE NOPPE handelt?
Oder das teil ist extremst holzabhängig oder, wie glattantis, eher für einen speziellen stil geeignet.
Klar, im vid von seppes und pascal sind die topszenen zusammengeschnitten, aber die effekte sind deutlich sichtbar.
Wer aber am tisch grossen US erwartet hatte sollte nochmal das video schauen...
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Oder die Erwartungen waren (mal wieder) überzogen und konnten der Realität nicht standhalten ?!ed von schleck hat geschrieben:Oder das teil ist extremst holzabhängig oder, wie glattantis, eher für einen speziellen stil geeignet.
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Kann es evtl. sein, dass der ein oder andere verdrängt hat, dass es sich um eine GRIFGIGE NOPPE handelt?
- arrigo
- Beiträge: 278
- Registriert: Mo 17. Sep 2012, 07:53
- Verein: SV Mindelzell
- Spielklasse: Bezirksklasse A
- TTR: 1322
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
Testbericht zum Hellfire rot ox auf NSD (neu) 98Gramm, unversiegelt, mit VH Adidas P7 1.9mm schwarz, mit Klebefolie (TTDD) ohne Spannung montiert:
Anscheinend sind anhand der sich jetzt häufenden Berichte der Tester doch Qualitätsschwankungen in der ersten Charge des Hellfire vorhanden. Meiner hat zwar keine Fingerabdrücke (...man müsste die mal beim LKA überprüfen lassen, vielleicht ist ja ein Treffer dabei
... ), aber die Löcher in der Mitte des Quadrates auf dem rückseitigen Belagboden hatte ich auch.
Von der Größe des Quadrates war ich positiv überrascht, nachdem ich zunächst davon ausgegangen bin, dass der Hellfire nicht ganz auf mein NSD passt, war die Montage mittels TTDD X-Film Folie kein Problem, das Quadrat war groß genug; eine Schicht VOC-Normalkleber auf dem Holz darunter und ohne jede Spannung ganz sanft auf das Holz gleiten lassen
. Ich habe den frisch montierten Hellfire dann 3 Tage auf dem NSD "entspannen" lassen und am Montag im Training ausführlich getestet:
Grundsätzlich empfinde ich den Hellfire vom Spielgefühl her wie den Dtecs, aber ein bisschen langsamer und kontrollierter, mit gutem Störeffekt und guter Schnittumkehr bei aktiven Techniken. Ausgesprochen langsam ist der Hellfire m.M.n. nicht, da ist für mich die Referenz der Xiying 979, der ist wirklich langsam.
Im Detail:
Die Noppen fühlen sich etwas härter als die meines Dtecs an, wobei mein Dtecs schon über 3 Jahre alt und dementsprechend weichgeklopft ist. Das Gummi an sich fühlt sich vor allem im Bereich des Schriftfeldes anders, als alle Noppen an, die ich bislang gespielt habe, irgendwie griffiger (nicht klebriger!). Die Noppenköpfe sind fein geriffelt und der Streichtest mit dem Ball ergibt eine hohe Griffigkeit.
Am Tisch:
Hackt man Topspins sehr früh, sofort nach dem Aufspringen ab, erhält man einen flachen schnellen Ball, der auf der gegnerischen Hälfte sehr flach und mit genügend Rotation abspringt. Wichtig dabei ist aber definitiv die schnelle aktive Bewegung (sieht man im Video auch von Seppes schön). Nur Hingehalten ist der Ball auch flach und schnell, aber völlig leer. Ich empfinde das jedoch nicht als Nachteil, sondern als schöne Variationsmöglichkeit die einen weniger ausrechenbar macht.
Liften und Ankontern läßt sich am Tisch so ziemlich jeder Ball mit dem Hellfire. Ob Rollaufschlag, Sidespinaufschlag oder Schupfball, der Hellfire hat eine überragende Sicherheit bei offensiven Bällen am Tisch. Auch leere Bälle aktiv annehmen funktioniert sehr sicher (ist m.M.n. der entscheidende Vorteil gegenüber dem Dtecs).
Der Seitwischer ist analog wie beim Hackblock: Früh angenommen und schnell gewischt
entsteht ein flacher schneller Ball, der auf der anderen Plattenseite schnell, flach und leicht seitlich abspringt. Für den Gegner sehr unangenehm. Subjektiv habe ich diesen Schlag mit dem Dtecs noch ekelhafter in Erinnerung, aber auch mehr fehlerbehaftet.
In der Halbdistanz entwickelt der Hellfire bei Schnittabwehr viel Unterschnitt auf Topspins, aber auch hier ist Aktivität gefragt. Aus der Distanz macht sich das geringere Tempo des Hellfire bemerkbar, da habe ich die ersten Bälle ins Netz geschlagen, da ich hier das höhere Tempo des Dtecs gewohnt war. Hier hatte ich den Eindruck, dass minimal weniger Unterschnitt in den Bällen war als beim Dtecs.
Auch aus der Halbdistanz kann man auf Topspins des Gegners mit dem Hellfire einfach mal locker gegenkontern. Das wird dann ein leerer Pseudotopspin (mit Tendenz zu leichtem Unterschnitt) der vom Gegner leicht mal ins Nirvana befördert wird (auch eine schöne Variante zum Einstreuen).
Aufschläge: Im Prinzip sind für mich mit der Noppe nur zwei Aufschlagvarianten von Bedeutung, ein kurzer Pseudounterschnittaufschlag (meistens longline) der völlig leer ist und ein ganz schneller langer Aufschlag, der vom Gegner als Rollaufschlag gedeutet wird und in dem aber dann leichter Unterschnitt ist und sehr oft ein direkter Punkt ist, da er im Netz des Gegners landet. Beide Varianten funktionieren sehr gut und sicher mit dem Hellfire.
Fazit:
Der Hellfire ist für mich eine wunderbare Allroundnoppe, die mit allen Noppentechniken funktioniert und so auch gespielt werden will. Nur Hinhalten ist nicht effektiv und für reine Unterschnittabwehr gibt es sicher auch bessere (Schwamm-) Noppen. Spielt man aber einen Mix aus tischnah und Halbdistanz, mit Hackblocks, Lifts, Unterschnittabwehr und auch Noppentops und Schüssen, dürfte zur Zeit kein Weg am Hellfire vorbeiführen. Bei mir bleibt das Höllenfeuer drauf und ich werde die kommende Runde damit bestreiten.
"Well done" Sebastian und Pascal!
Gruß, Harald
P.s.
Und was die Qualitätskontrolle angeht: Jedes "Jungunternehmen" muss lernen und auch lernen dürfen!
Anscheinend sind anhand der sich jetzt häufenden Berichte der Tester doch Qualitätsschwankungen in der ersten Charge des Hellfire vorhanden. Meiner hat zwar keine Fingerabdrücke (...man müsste die mal beim LKA überprüfen lassen, vielleicht ist ja ein Treffer dabei
Von der Größe des Quadrates war ich positiv überrascht, nachdem ich zunächst davon ausgegangen bin, dass der Hellfire nicht ganz auf mein NSD passt, war die Montage mittels TTDD X-Film Folie kein Problem, das Quadrat war groß genug; eine Schicht VOC-Normalkleber auf dem Holz darunter und ohne jede Spannung ganz sanft auf das Holz gleiten lassen
Grundsätzlich empfinde ich den Hellfire vom Spielgefühl her wie den Dtecs, aber ein bisschen langsamer und kontrollierter, mit gutem Störeffekt und guter Schnittumkehr bei aktiven Techniken. Ausgesprochen langsam ist der Hellfire m.M.n. nicht, da ist für mich die Referenz der Xiying 979, der ist wirklich langsam.
Im Detail:
Die Noppen fühlen sich etwas härter als die meines Dtecs an, wobei mein Dtecs schon über 3 Jahre alt und dementsprechend weichgeklopft ist. Das Gummi an sich fühlt sich vor allem im Bereich des Schriftfeldes anders, als alle Noppen an, die ich bislang gespielt habe, irgendwie griffiger (nicht klebriger!). Die Noppenköpfe sind fein geriffelt und der Streichtest mit dem Ball ergibt eine hohe Griffigkeit.
Am Tisch:
Hackt man Topspins sehr früh, sofort nach dem Aufspringen ab, erhält man einen flachen schnellen Ball, der auf der gegnerischen Hälfte sehr flach und mit genügend Rotation abspringt. Wichtig dabei ist aber definitiv die schnelle aktive Bewegung (sieht man im Video auch von Seppes schön). Nur Hingehalten ist der Ball auch flach und schnell, aber völlig leer. Ich empfinde das jedoch nicht als Nachteil, sondern als schöne Variationsmöglichkeit die einen weniger ausrechenbar macht.
Liften und Ankontern läßt sich am Tisch so ziemlich jeder Ball mit dem Hellfire. Ob Rollaufschlag, Sidespinaufschlag oder Schupfball, der Hellfire hat eine überragende Sicherheit bei offensiven Bällen am Tisch. Auch leere Bälle aktiv annehmen funktioniert sehr sicher (ist m.M.n. der entscheidende Vorteil gegenüber dem Dtecs).
Der Seitwischer ist analog wie beim Hackblock: Früh angenommen und schnell gewischt
In der Halbdistanz entwickelt der Hellfire bei Schnittabwehr viel Unterschnitt auf Topspins, aber auch hier ist Aktivität gefragt. Aus der Distanz macht sich das geringere Tempo des Hellfire bemerkbar, da habe ich die ersten Bälle ins Netz geschlagen, da ich hier das höhere Tempo des Dtecs gewohnt war. Hier hatte ich den Eindruck, dass minimal weniger Unterschnitt in den Bällen war als beim Dtecs.
Auch aus der Halbdistanz kann man auf Topspins des Gegners mit dem Hellfire einfach mal locker gegenkontern. Das wird dann ein leerer Pseudotopspin (mit Tendenz zu leichtem Unterschnitt) der vom Gegner leicht mal ins Nirvana befördert wird (auch eine schöne Variante zum Einstreuen).
Aufschläge: Im Prinzip sind für mich mit der Noppe nur zwei Aufschlagvarianten von Bedeutung, ein kurzer Pseudounterschnittaufschlag (meistens longline) der völlig leer ist und ein ganz schneller langer Aufschlag, der vom Gegner als Rollaufschlag gedeutet wird und in dem aber dann leichter Unterschnitt ist und sehr oft ein direkter Punkt ist, da er im Netz des Gegners landet. Beide Varianten funktionieren sehr gut und sicher mit dem Hellfire.
Fazit:
Der Hellfire ist für mich eine wunderbare Allroundnoppe, die mit allen Noppentechniken funktioniert und so auch gespielt werden will. Nur Hinhalten ist nicht effektiv und für reine Unterschnittabwehr gibt es sicher auch bessere (Schwamm-) Noppen. Spielt man aber einen Mix aus tischnah und Halbdistanz, mit Hackblocks, Lifts, Unterschnittabwehr und auch Noppentops und Schüssen, dürfte zur Zeit kein Weg am Hellfire vorbeiführen. Bei mir bleibt das Höllenfeuer drauf und ich werde die kommende Runde damit bestreiten.
"Well done" Sebastian und Pascal!
Gruß, Harald
P.s.
Und was die Qualitätskontrolle angeht: Jedes "Jungunternehmen" muss lernen und auch lernen dürfen!
Vega Tour 1.8mm NSD 84Gramm Hellfire OX
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
auf dem TT Manufaktur - Definition Safe war er in schwarz OX nichts für mich.
Hat sich für mich fast gleich wie der Curl P1 OX auf dem Holz gespielt.
Sehr langsam und weniger Schnitt als beim DTecs.
Nur offensiv ging es (wie auch mit dem Curl) für mich besser, da NI ähnlicher zu spielen.
Bleibe weiterhin beim DTecs
Hat sich für mich fast gleich wie der Curl P1 OX auf dem Holz gespielt.
Sehr langsam und weniger Schnitt als beim DTecs.
Nur offensiv ging es (wie auch mit dem Curl) für mich besser, da NI ähnlicher zu spielen.
Bleibe weiterhin beim DTecs
-
noppenkasper
- Beiträge: 4
- Registriert: Mo 29. Jul 2013, 18:01
- Spielklasse: Bezirksoberliga
- TTR: 1800
Re: Sauer&Tröger Hellfire Long
genau die selben Erfahrungen hab ich auch gemacht wie du.
spielt sich wirklich recht ähnlich Curl P1. Einfach deutlich empfindlicher auf Spin.
Aber jetzt nicht den Mörderschnitt, aber immernoch ok.
spielt sich wirklich recht ähnlich Curl P1. Einfach deutlich empfindlicher auf Spin.
Aber jetzt nicht den Mörderschnitt, aber immernoch ok.